Hessenliga: Heimdebüt der Viktoria gegen Neu-Isenburg - Mrosek mit Alternativen

Spezielles Aufsteiger-Duell

Könnte für zusätzliche Torgefahr sorgen: Rojin Balica (rechts), Alternative für die Großenengliser Stammelf gegen Neu-Isenburg. Foto: Hahn/nh

borken. Das erste Mal ist immer etwas Besonderes. Wie das Heimdebüt der Fußballfrauen von Viktoria Großenenglis in der Hessenliga gegen die TSG Neu-Isenburg (Sa. 17 Uhr).

Ein Aufsteiger-Duell, das durch den ersten Spieltag noch aufgewertet wird: beide Teams ließen durch fulminante Siege aufhorchen, beide kannten keinerlei Angst vor der etablierten Konkurrenz.

„Die Vorfreude ist riesig“, sagt TuS-Trainer Mrosek, will aber aller Euphorie zum Trotz „Normalität walten lassen“. Woran auch der fulminante 5:0-Erfolg der Südhessinnen gegen Bornheim/GW nichts ändert. Für den 42-Jährigen angesichts der Heimstärke der TSG keine allzu große Überraschung, aber auch kein Grund in Ehrfurcht zu erstarren. Denn: „Auch wir sind heimstark und wollen diesen Nimbus unbedingt wahren.“ Mit neuen Alternativen zur Zierenberg-Elf, denn Isabell Zimmer, Rojin Balica und Carina Jäger kehren in die Mannschaft zurück, so dass trotz des 2:0-Auftakterfolges eine „kleinere Rotation“ (Mrosek) möglich ist. Auch vorstellbar, dass Torschützin Sophie Trost von Anfang an aufläuft.

Personell aus dem vollen schöpfen kann auch TSG-Trainer Kienle, der Neu-Isenburg nach sechs Verbandsliga-Jahren in Hessens höchste Spielklasse führte. Und dort gleichmal mit drei Regionalliga erfahrenen Spielerinnen verstärkte: Meta Franz (vom FFC Frankfurt), Astrid Küster (Ob. Beerbach) und Amelie Pollara (E. Frankfurt).

Leistungsträgerinnen im bevorzugten 4:1:4:1-System sind allerdings die beiden zentralen Mittelfeldspielerinnen Katharina Droszcz und Sabrina Frank, die (einzige) „Sechser Kathrin Schneider sowie die einzige Spitze Daniela Stroh, die im ersten Spiel gleich doppelt traf. „Großenenglis ist ein unbequemer Gegner, aber wir rechnen uns durchaus etwas aus“, taxiert Timo Sebastian Kienle die eigenen Chancen.

Auch sein Kollege ist zuversichtlich, will sich vom Gegner weder System noch Spiel aufdrängen lassen: „Wir müssen auf unsere eigenen Stärken bauen.“ Etwa dem schnellen Umschalten, wenn die wieselflinken Anna Lena Wagner und Julia Faupel auf die Reise geschickt werden. Einmal losgelassen, waren sie in Zierenberg nicht mehr einzufangen. Ob das Neu-Isenburg gelingt?

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