Frauenfußball: Hessenligist Zierenberg unterliegt beim Regionalligaabsteiger Rüsselsheim mit 2:3 Toren

Verwandelter Eckball kostete Punkt

Zu wenig: Die Zierenbergerin Kim-Aileen Schade (rechts) traf zum 2:2, am Ende aber gewann Rüsselsheim mit 3:2.. Foto:  Michl

Rüsselsheim. Der TSV Zierenberg musste in der Frauenfußball-Hessenliga den weiten Weg aus der südhessischen Autostadt mit leeren Händen antreten. Denn die Warmetalerinnen von Trainer Renè Wiegand kamen beim Regionalligaabsteiger SC Opel Rüsselsheim mit 2:3 (1:0) unter die Räder.

Elfmeter Zierenberg

TSV-Betreuerin Diana Lecke: „Eine mehr als unglückliche Niederlage bei einem Gegner, der die Vorschusslorbeeren als Titel- und Aufstiegsmitfavorit eigentlich nie rechtfertigte.“ In der Tat. Im ersten Spielabschnitt gab Zierenberg nicht nur über weite Strecken den Ton an, war den Gastgeberinnen in allen Belangen überlegen und hätte aus dieser Dominanz mehr als den Führungstreffer durchb Sarah Landinghoff-Schmidt (28.) machen müssen. Nach Foul an Ann-Kathrin Kell verwandelte Landinghoff-Schmjidt den fälligen Strafstoß sicher.

Elfmeter Rüsselsheim

Bei dieser Aktion verletzte sich Kell, bis dahin die beste Spielerin auf dem Platz, und musste in der Halbzeit ausgewechselt werden. Für sie griff Kim-Aileen Schade in das Geschehen ein. Durch das Fehlen von Kell riss nach dem Seitenwechsel etwas der Faden in den Zierenberger Reihen. Was die Rüsselsheimerinnen auch prompt bestraften. Ebenfalls mit einem Strafstoß glich Ginalolita Buglisi (65.) aus.

Von diesem Schock hatten sich die Warmetaler noch nicht erholt, da klingelte es erneut im Kasten von Sabrina Bürgel, die aber bei der 2:1-Opel-Führung durch Geit Prants (68.) machtlos war.

Doch die Zierenbergerinnen steckten den Rückstand schnell weg, hatten die passende Antwort parat, fanden wieder zu ihrem gewohnten Rhythmus und drängten mit Macht auf den Ausgleich. Den erzielte schließlich nach feiner Vorarbeit von Gianna Zachan die eingewechselte Kim-Aileen Schade (72.).

Abwehrfehler

Natürlich wollte die Wiegand-Elf mehr als nur einen Punkt. Sie schaltete nun um auf die Alles-oder-Nichts-Taktik – und lief prompt ins offene Messer, wobei dem 3:2 von Janine Hanke (77.) ein katastrophaler Abwehrschnitzer vorausging. Hanke zirkelte nämlich einen Eckball direkt über die Linie. Zierenberg versuchte zwar das Blatt noch zu wenden, jedoch ohne krönenden Abschluss.

Zierenberg: Bürgel - Landinghoff-Schmidt, Geppert, Davies, Schlieper, Frank, Rudat, Kell (46., Schade), Zachan, Makel, Thöne. (zih)

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