Zierenberger Torfestival im Regionalpokal

Da kommt Freude auf: Die Zierenberger Fußballfrauen als Titelverteidiger, hier mit Trainer Renè Wiegand, stehen erneut im Finale des Regionalpokals. Foto: Michl

Nach einem 9:0-Sieg in Seigertshausen steht Wiegand-Elf im Finale.

Neukirchen. Der Frauenfußball-Hessenligist TSV Zierenberg ist auf dem besten Weg der Titelverteidigung im regionalen Pokalwettbewerb. Die Warmetalerinnen von Trainerr Renè Wiegand meisterten erwartungsgemäß am Samstagnachmittag die Auswärtshürde in der Schwalm beim Kreisoberligisten SV Seigertshausen mit 9:0 (5:0) Toren und lösten damit die Fahrkarte für das Endspiel, das am Montag, 3. Oktober, in Anraff stattfindet.

Gegner ist dann Gruppenligist TSG Kammerbach. Die Kickerinnen vom Hohen Meißner setzten sich im zweiten Halbfinale gegen den Klassenkameraden TSG Wilhelmshöhe mit 4:3 nach Verlängerung durch.

Solche Probleme hatten die Zierenbergerinnen nicht. Vom Anstoß weg nahmen sie in Seigertshausen das Heft in die Hand. Abgesehen von einem einzigen Torschuss der Schwälmerinnen im ersten Durchgang, der aber TSV-Torwartin Sabrina Bürgel vor keine Probleme stellte, sahen die Zuschauer eine einseitige Partie.

Den Torreigen eröffnete Priscilla Geppert (10.), danach klingelte es fast im Fünf-Minuten-Rhythmus im Kasten der Gastgeberinnen. Durch Fabienne Schlieper (14.), Ann-Kathrin Kell (19.), einem Seigertshäuser Eigentor (24.) und Larissa Haegele (30.). Und damit waren die völlig überforderten und chancenlosen Schwälmerinnen noch gut bedient.

Zierenbergs Betreuerin Diana Leck: „Was wir an fein herausgearbeiteten hochkarätigen Einschussmöglichkeiten auch nach dem Seitenwechsel leichtfertig verballert haben, ging schon nicht mehr auf die sprichwörtliche Kuhhaut.“

Dieses Verschenkten bester Chancen war auch der einzige Kritikpunkt von Renè Wiegand an die Adresse seiner Spielerinnen, die nach dem Seitenwechsel das Geschehen überdeutlich diktierten; dokumentiert durch die Tatsache, dass Seigertshausen kein einziges Mal mehr über die Mittellinie kam und in der Defensive Schwerstarbeit leisten musste. Die weiteren Zierenberger Treffer von Larissa Haegele (55.), Sarah Davies (66.), Kim Aileen Schade (68.) und Fabienne Schlieper (77) konnten sie aber nicht verhindern.

Zierenberg: Bürgel - Thöne, Landinghoff-Schmidt, Geppert, Davies, Kell, Rudat, Schlieper, Schade, Makel (72., Dittmar), Haegele (61., Michels). (zih)

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