Fußball-Kreisoberliga im Blickpunkt

Sechs Tore für Platz zwei - FSG Hohenroda siegt leicht mit 6:1

Sein Bruder Sascha war am Vorabend mit dem SV Steinbach in die Hessenliga aufgestiegen, Patrick Schleinig (links) traf zur Führung beim 6:1-Derbysieg der FSG Hohenroda. Foto: Eyert/Ar

Ransbach. Die Kicker der FSG Hohenroda haben sich ihre Chance auf den Aufstiegs-Relegationsplatz erhalten.

Mit 6:1 (3:0) siegten sie leicht im Derby der Kreisoberliga Nord gegen die SG Schenklengsfeld/Rotensee/Wippershain. Zwei Spiele vor Ende der Runde liegt die FSG drei Punkte hinter dem Zweiten Aulatal - das Gästeteam bleibt Vorletzter der Tabelle.

Die Luft war eigentlich schon raus aus diesem ungleichen Duell, ehe es begonnen hatte. Das vielzitierte Etikett „stark ersatzgeschwächt“ reicht nicht aus, um die personellen Nöte des Gastes zu beschreiben. Neben einigen Kräften, die zuvor in der Zweiten kickten und einigen Reaktivierten wirkten Spielertrainer Urosevic, der in der neuen Serie zur FSG Hohenroda wechselt, und der 44-jährige Stürmer mit. Das Team mühte sich redlich, verteidigte, so gut es konnte - und kämpfte bis zum Schluss. Und fing sich drei „dumme Tore“ zum klaren Rückstand zur Pause ein.

Dominant, das Tempo fehlte

Fast überflüssig zu erwähnen, dass Hohenroda von Beginn an dominant war. Gegen den klar unterlegenen Kontrahenten fehlten aber Bewegung, Tempo und Variabilität in den Angriffsaktionen - das Vorgehen der FSG schien leicht ausrechenbar; die Innenverteidigung schien wenig beweglich, ab und an hatte sie vor allem mit dem flinken Sut ihre Probleme.

Das Spiel taugt nicht dazu, um zu beurteilen, ob die FSG gerüstet ist für die in Kürze beginnende Aufstiegs-Relegation. Lichtblicke waren die Flügelspieler Tim Fischer, der auch in den letzten Wochen positiv von sich reden machte, und mit Abstrichen Dennis Powalla.

Dicke Chancen zu Beginn

Der Gastgeber, der schon in den ersten sechs Minuten drei dicke Chancen zur Führung hatte und im Pech war, dass er nach einem klaren Foulspiel an Schleinig keinen Elfer bekam (6.), machte bei seinen drei Toren fußballerisch nicht gerade auf sich aufmerksam bis Schleinig nutzte beim 1:0 einen Kommunikationsfehler des Gästekeepers mit Innenverteidiger Leubecher, Schaubs flacher Freistoß zum 2:0 schien haltbar - und beim 3:0 fälschte Römhild Schaubs Eingabe ins eigene Tor ab.

Apropos Römhild: Dem glückte per Kopf nach gut einer Stunde der Ehrentreffer. Und dabei konnte sich der 44-jährige Stürmer einen „Scorerpunkt“ gutschreiben. Er lieferte dem Torschützen die Kugel zu. Per Kopf.

FSG Hohenroda: Rehbein - Maronn - Alex Lepke, Wiesenthal - Burghardt - Emmerich, Schaub - Fischer, Powalla - Schmitt, Schleinig

SG Schenklengsfeld/Rot./Wipp.: Rexroth - Kilian Krüger, Leubecher (64. Ruppel), Alex Pitton, Römhild - Stürmer, Faßbender, Buhles (46. Schossow), Urosevic (88. Budesheim) - Sut, Markus Pitton

SR: Dostal (Eiterfeld)

Z: 120

Tore: 1:0 Schleinig (27.), 2:0 Schaub (34.), 3:0 Römhild (Eigentor, 45.+1), 4:0 Schaub (58.), 4:1 Römhild (63.), 5:1 Emmerich (74.), 6:1 Schaub (86., FE)

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