Gruppenliga Gießen: Röddenau 1:3, FCE-Reserve 4:2

Sein Tor reichte nicht für den nächsten Röddenauer Erfolg: Thomas Aquino (links). Archivfoto: nh

Frankenberg. Der FC Ederbergland II hat den dritten Saisonsieg in der Gießener Fußball-Gruppenliga gefeiert. Gegen Schröck gab es ein 4:2. Der TSV Röddenau musste dagegen den ersten Dämpfer einstecken.

Beim bisherigen Schlusslicht Waldsolms gab es ein 1:3 - es war die erste Niederlage des Aufsteigers in dieser Spielzeit.

Waldsolms - Röddenau 3:1 (2:1). Tore: 1:0 Busch (6.), 2:0 Marankoz (19.), 2:1 Aquino (44.), 3:1 Marankoz (65.). Beim Schlusslicht war Aufsteiger Röddenau optisch überlegen, hatte aber lange Probleme mit der Chancenverwertung. So vergaben Mienik (32.) und Neuschäfer (39.) jeweils freistehend vor Torhüter Sontowski. Wesentlich effektiver in Sachen Abschluss zeigte sich Waldsolms, dass seine einzigen beiden Chancen zum 2:0 nutzte.

Auch im zweiten Abschnitt waren die Gäste überlegen, im Spiel nach vorne gelang aber nur noch wenig. Waldsolms dagegen nutzte durch Marankoz (65.) seine Chancen weiter konsequent. In der Schlussphase sahen Vaupel (Röddenau, 88.) und Marankoz (89.) noch die Gelb-Rote Karte. Röddenaus Trainer Cataldo Schirru sprach von einer verdienten Niederlage. „Uns haben heute Körperspannung und Konzentration gefehlt. Der Gegner war bissiger und uns von der Einstellung überlegen. Dazu sind unsere individuellen Fehler eiskalt bestraft worden.“

Ederbergland II - Schröck 4:2 (1:1). Tore: 0:1 Kraus (34.), 1:1 Gora (44.), 2:1 Löwer (48.), 3:1 Gora (51.), 4:1 Todt (70.), 4:2 Ademi (73.). Die Gäste waren im ersten Abschnitt deutlich überlegen, aber nur Kraus nutzte einer der vielen Großchancen zum 0:1 (34.). Das rächte sich, denn aus heiterem Himmel glich der FCE drei Minuten vor dem Seitenwechsel aus. Und nach dem Seitenwechsel wurde es aus Schröcker Sicht noch schlimmer: Löwer und Gora schraubten das Ergebnis binnen drei Minuten auf 3:1. Als Todt (70.) das 4:1 markierte, war die Partie entschieden, auch wenn Ademi kurz darauf verkürzte. „In der ersten Halbzeit waren wir zu ängstlich“, sagte FCE-Trainer Fajko Efendic. „In der zweiten haben die die Qualität gezeigt, die man erwarten konnte.“

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