Gruppenliga: Mühlberger führt Wabern zum 3:2 in Waldeck - Körle mit erstem Sieg

2:1 - Bals Kracher aus 30 Metern

Christian Leck

SCHWALM-EDER. Kirchberg/Lohne katapultierte sich mit dem 2:1-Erfolg in Baunatal auf den dritten Platz in der Fußball-Gruppenliga. Wabern feierte beim 3:2 in Waldeck den ersten Sieg und stieß auf den fünften Rang vor.

Eintracht Waldeck - TSV Wabern 2:3 (1:2). „Wir haben unseren Angstgegner erstmals geschlagen, und das hochverdient“, erklärte TSV-Spielertrainer Christian Leck zufrieden. Und einer verdiente sich ein Sonderlob des Coach: Martin Mühlberger.

Der Mittelfeldspieler bot eine brillante Partie und bereitete mit einer feinen Einzelleistung das vorentscheidende 3:1 vor (75.). Unwiderstehlich hatte sich der 18-jährige auf der rechten Spielfeldseite bis zur Grundlinie durchgespielt. Seinen präzisen Rückpass brauchte Maximilian Kördel nur noch einzuschieben. Auch nach dem 3:2-Anschlusstreffer für die Eintracht durch Dennis Kuhnhenn (87.) ließen die Routiniers Leck und Langhans nichts mehr anbrennen.

Mit den Gedanken noch in der Kabine, kassierten die Reiherwälder schon in der ersten Minute das 0:1 durch Kuhnhenn, der einen langen Ball aus der Abwehr in Torjägermanier versenkte. Nur vier Minuten später traf der gut aufgelegte Mühlberger jedoch schon mit einem Kopfball zum 1:1 (5.). Dem Carlos Michel nach feinem Solo das 2:1 folgen ließ (17.). Der an Mühlberger verursachte und von Nico Langhans verschossene Foulelfmeter (40.) änderte nichts an der Dominanz der Gäste.

Die zweite Halbzeit hatten neben den beiden Toren noch die Gelb-Roten Karten gegen die Waldecker Kevin Jahn und Kevin Weintraut (56./90.) sowie den Waberner Carlos Michel (65.) zu bieten. „Ein hochverdienter Sieg, der durchaus höher hätte ausfallen können“, zog TSV-Coach Leck Bilanz.

SG Kirchberg/Lohne - KSV Baunatal II 2:1 (1:0). Vor allem aufgrund einer starken ersten Spielhälfte verdienten sich die Hausherren den knappen Erfolg gegen die VW-Städter. Sehenswert waren die beiden Tore der Elf von SG-Trainer Halil Inan, beides Treffer der Marke „Tor des Monats“. Beim 1:0 versenkte Paul Graf einen Abschlag von Torwart Thomas Vollmer aus 20 Metern unter die Latte (40.). Zuvor scheiterten schon Ömer Bal, Dominik Heldmann und Graf aussichtsreich an KSV-Rückhalt Volkan Özen. Begünstigt durch einen Abwehrfehler der Hausherren traf Gäste-Stürmer Aslam Sidigy zum 1:1-Ausgleich (54.).

Nach der Pause verflachte die zuvor von den Gastgebern dominierte Begegnung. Daniel Wissemann und Marvin Diehl verpassten zunächst den Siegtreffer. Der jedoch noch fallen sollte: Mit einem 30-Meter-Kracher in den Torwinkel sorgte Ömer Bal für beste Stimmung in Kirchberg. „In den ersten 45 Minuten haben wir uns den Sieg verdient und hätten schon dort eine Vorentscheidung herbei führen können“, freute sich SG-Teammanager Karsten Scherb über den dritten Sieg seiner Elf aus den ersten vier Spielen.

SG Schauenburg - FV Felsberg/Lohre/Niedervorschütz 6:0 (4:0). Mit dem letzten Aufgebot angereist, war der Neuling aus Felsberg chancenlos beim Verbandsliga-Absteiger. „Wir bekommen einfach keine Sicherheit ins Spiel, mussten aufgrund der anhaltenden Verletzungsmisere in jeder Partie bislang unsere Defensivreihe umstellen“, beklagte FV-Teammanager Jürgen Clobes die erneute Niederlage. Auch diesmal hatten die Gäste mit Vitali Merker und Philipp Römer wieder zwei Ausfälle zu beklagen. Das 1:0 durch Hendrik Bestmann (15.) und das 2:0 durch Tobias Lindemann (38.) fielen nach einem Torwartfehler sowie einem Ballverlust im Mittelfeld. Wegen verletzten Akteuren in Unterzahl, kassierte der Aufsteiger vor der Pause noch das 3:0 (42.) und 4:0 (45.). Erneut waren Lindemann und Bestmann zur Stelle.

Der FV versteckte sich keineswegs, konnte jedoch seine Torchancen durch Semir Kurtanovic, Alexander Müller und Islam Elgaz nicht nutzen. Die überlegene Förster-Elf dagegen erhöhte noch durch Hendrik Bestmanns dritten Tagestreffer auf 5:0 (78.). Den Schlusspunkt setzte schließlich Niklas Leck mit dem 6:0 (88.). Denkbar schlechte Voraussetzungen für den Neuling vor der bereits am Freitag in Niedervorschütz anstehende Aufgabe gegen Waldeck. Doch auch die Eintracht reist ohne Punktgewinn zum Kellerderby. (zkv) Fotos: Kasiewicz/nh

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