Felsberg/Lohre/Niedervorschütz hat im Kellerduell Immichenhain/Ottrau zu Gast

Wer beendet seine Serie?

Trifft mit Immichenhain/Ottrau auf Kellerkind FeLoNi: Jonas Brandner (rechts, hier gegen Mengsbergs Gerd Hainmüller) hofft auf ein Ende der Torflaute. Foto: Hahn

Niedervorschütz. Letzter gegen Drittletzter, die schlechteste Abwehr (56 Gegentore) gegen den schwächsten Sturm (sechs Treffer): Das Gruppenliga-Topspiel zwischen Tabellenschlusslicht FV Felsberg/Lohre/Niedervorschütz und der SG Immichenhain/Ottrau (14.) ist ein richtungsweisendes Duell um den Klassenerhalt (So. 15 Uhr, Niedervorschütz). Beide Teams befinden sich mit lediglich zwei (FV) und sieben Punkten (SG) in akuter Abstiegsnot.

Die Serien

Sieben Pleiten in Serien musste der Gastgeber einstecken. Zuletzt verlor die Elf von Trainer Armin Rohde gar mit 1:8 in Bad Wildungen - der Saisontiefpunkt. Überhaupt hat der Aufsteiger noch kein einziges Spiel gewonnen.

Nicht weniger prekär ist die Situation der Gäste, die mit vier Niederlagen am Stück anreisen, ohne dabei einen Treffer erzielt zu haben. Stürmer Jonas Brandner hofft nun auf eine Ende der Torflaute: „Wir wollen zielstrebiger nach vorne spielen und mit mehr Überzeugung den Abschluss suchen.“ Das Personal

Ein wesentlicher Grund für die Niederlagenserie der Felsberger ist die extreme Personalnot: Weiterhin fehlen neben dem rot gesperrten Ruslan Schagirow, Lukas Engler, Wjascheslav Startschenko, Witali Merker, Norman Wienes und Seymus Elgaz. Hoffnung auf Besserung macht einzig die durchaus gefährliche Offensive um Alexander Müller (sechs Treffer). Etwas besser sieht es da zumindest bei den Gästen aus.

Die SG kann wieder auf Spielertrainer Helge Hastrich und Abwehrchef Simon Schultheiß zurückgreifen, sodass einzig der langzeitverletzte Daniel Itzenhäuser fehlt. Außerdem beendet Torhüter Jonas Korell seinen Abstecher ins Feld und rückt wieder zwischen die Pfosten. Der Befreiungsschlag

FeLoNi könnte mit dem ersten Saisonsieg zumindest wieder etwas Anschluss an die Nichtabstiegsplätze finden. Noch scheint das rettende Ufer nicht unerreichbar.

Die Elf von Helge Hastrich könnte sogar einen Platz in der Tabelle gutmachen. „Wir stellen uns auf sehr intensive 90 Minuten ein“, sagt Kapitän Roman Bernhardt. (fs)

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