Gruppenliga: Wabern plant mit Geißer und Sippel – Wagner und Schiepe beim FCK dabei

Beuscher soll Graf stoppen

Wird am Sonntag wohl viel zu tun bekommen: Brunslar/Wolfershausens Torwart Clas Beuscher. Foto: Kasiewicz

Schwalm-Eder. Das gab es in der Fußball-Gruppenliga schon lange nicht mehr: Mit Kirchberg/Lohne gegen Brunslar/Wolfershausen und Mengsberg gegen Neuental/Jesberg stehen sich ausschließlich heimische Teams in den beiden Top-Spielen gegenüber.

Eintracht Waldeck - SG Immichenhain/Ottrau (Sa. 15.30 Uhr). Zum Kellerduell reist die Hastrich-Elf (sieben Punkte) an den Edersee. Mit der Chance, gegen die ebenfalls schwächelnde Eintracht (vier Zähler) ihre eklatante Auswärtsschwäche zu beenden. Nicht einmal zu einem Punktgewinn hat es bislang auswärts gereicht. Dafür braucht das Team aber auch endlich mal mehr Fortune im Abschluss, denn das ist das große Manko.

SG Kirchberg/Lohne - SG Brunslar/Wolfershausen (So. 15 Uhr, Kirchberg). Die Zuschauer dürfen gespannt sein, wie die Gastgeber sich nach ihrem 9:5-Torfestival in Altenlotheim präsentieren. „Das ist ein schwerer Gegner für uns, der stets als starke Einheit auftritt“, zollt Kirchbergs Trainer Halil Inan den Gästen viel Respekt. Gegen die seine Torfabrik um Graf, Heldmann und Wissemann wohl wieder geduldig auftreten muss.

Beide Teams spielen die beste Saison aller Zeiten. So haben die Gäste auswärts erst einmal verloren und schon mit dem Sieg in Korbach überrascht. „Das ist ein dicker Brocken“, weiß Brunslars Coach Nico Röhn um die aktuelle Stärke des Tabellenführers. Gegen den vor allem Torhüter Clas Beuscher und seine Vorderleute gefordert sind.

FC Homberg - VfR Volkmarsen (So. 15 Uhr). Das 0:0 in Wolfershausen nach zwei Pleiten in Folge war ein erster kleiner Schritt in die richtige Richtung. „Daran müssen wir ansetzen“, erklärt FCH-Spielertrainer Florian Seitz vor der Partie gegen den Neuling, der mit dem 1:0-Heimsieg gegen Mengsberg die ganze Liga überraschte. Wieder mit Jonas Heymell, Marvin Schmidt und Steffen Thielmann an Bord wollen sich die Kreisstädter endlich frei schwimmen.

TSV Mengsberg - SG Neuental/Jesberg (So. 15 Uhr). Vor Jahresfrist empfing der damalige Tabellenvierte TSV die Gäste als Ranglistensechsten. Damals gewann die Selzer-Elf 2:1. Es trafen Lukas Berneburg und Marcel Reitz, bei einem Gegentreffer von Fabian Grosse. Die Torschützen stehen sich auch diesmal gegenüber. Nur diesmal sind die Voraussetzungen brisanter. Denn der Tabellenzweite empfängt den Dritten.

FV Felsberg/Lohre/Niedervorschütz - FC Körle (So. 15 Uhr, Niedervorschütz). Vergleicht man die Stürmer beider Clubs, so schneidet der FV als Schlusslicht der Tabelle nicht einmal so schlecht ab gegen den FCK (8.). Denn Alexander Müller mit sechs und Samuel Melake mit vier Treffern stehen durchaus in einer Reihe mit den Angreifern aus Körle. Bei denen Dennis Alberding (6), Thomas Melnarowicz (5) und Marcel Riemann (4) die interne Torschützenliste anführen. Ungleich schlechter fällt der Vergleich jedoch bei den Gegentoren aus. Denn da kassierte der Aufsteiger aus der Vierburgenstadt schon dreimal so viele Tore (43) wie die Müller-Elf (14). So bietet sich für die Hausherren eine weitere Gelegenheit, ihre Klassenreife nachzuweisen.

TSV Wabern - SG Bad Wildungen/Friedrichstein (So. 15 Uhr). „Wir messen die SG nicht am aktuellen Tabellenstand“, betont TSV-Spielertrainer Christian Leck. Spiele zwischen Bad Wildungen und Wabern waren stets brisante Angelegenheiten. Vermutlich auch diesmal, denn die Leck-Elf holte nur sechs ihrer 21 Zähler am heimischen Reiherwald. Wieder mit Kapitän Marcel Geiser, Torwart Kim Sippel, Andreas Schluckebier, Manuel Merten, Maximilian Korell und Fabian Hofmann stehen die Chancen auf Verbesserung der Heimbilanz jedoch recht gut. (zkv)

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