Gruppenliga: Schauenburg ist Favorit im Gastspiel bei Baunatal II

Derby der Absteiger

So war es beim letzten Aufeinandertreffen: Nach dem 2:1-Erfolg jubelte Baunatals Zweite in Schauenburg. Foto: Fischer/nh

Baunatal. Zum Nachbarschaftsderby in der Fußball-Gruppenliga (Gruppe 1) kommt es am Sonntag ab 15 Uhr (Kunstrasenplatz am Parkstadion), wenn die beiden Verbandsliga-Absteiger, die Reserve von Hessenligist KSV Baunatal und die SG Schauenburg, aufeinandertreffen.

KSV BAUNATAL II

Vier Spieltage sind in der Gruppenliga 1 absolviert, und die junge und völlig umgebaute Mannschaft von Trainer Mikaeil Shikh Shihni liegt im Soll. Zwei Heimsiege und zwei Auswärtsniederlagen stehen zu Buche. Angefangen hat alles mit einem deutlichen 6:1-Erfolg gegen Altenlotheim, dann folgte eine 0:2-Niederlage in Brunslar/Wolfershausen, dann wiederum ein Sieg (3:1 gegen Homberg) und zuletzt eine 1:2-Pleite in Kirchberg/Lohne.

Offensichtlich scheint dies ein bisschen daran zu liegen, wie es mit der personellen Unterstützung seitens der ersten Mannschaft aussieht. Auf alle Fälle war die Personalnot besonders in der Partie in Brunslar offensichtlich. „Wir sind gegen das Spitzenteam aus der Nachbarschaft gerüstet. Jetzt müssen wir uns mit einem Erfolg das nötige Selbstvertrauen für die nächsten Partien holen“, gibt ein optimistischer Coach zu Protokoll. Ob er auf den im Urlaub weilenden Kapitän Atakan Kayacik zurückgreifen kann, ist noch nicht sicher. SG SCHAUENBURG

Besser als erwartet ist die umformierte Mannschaft von Trainer Jurek Förster in die Saison gekommen. „Wie die Ergebnisse zeigen, hat sich meine Mannschaft schnell gefunden, doch sollte dies in keinster Weise überbewertet werden“, will Förster erst gar keine Euphorie aufkommen lassen. Mittlerweile ist das Team auf Rang zwei gelandet. Vor allem der letzte überzeugende Erfolg gegen Felsberg sollte genügend Selbstvertrauen gegeben haben, um auch in Baunatal am Ende zu bestehen.

Die Abgänge vor allem von Top-Stürmer Jan-Philip Schmidt scheinen sie bei der SG schnell kompensiert zu haben. „Wir haben die Last auf mehrere Schultern verteilt“, sagt der Coach. Und weiter: „Außerdem scheinen die jungen Spieler in der letzten Verbandsliga-Saison gereift zu sein.“ Stimmt: Hendrick Bestmann entwickelt sich mehr und mehr zum Knipser, aber auch Oldie Dennis Riehm zeigt sich mit drei Toren ziemlich treffsicher. Mindestens einen Punkt wollen die Schauenburger aus dem brisanten Duell mitnehmen.

Von Horst Schmidt

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