Gruppenliga: Verfolgerduell in Waltersbrück – Kellerderby in Niedervorschütz

Halil-Team ohne Hetzel

Martin Mühlberger (hier noch im Homberger Trikot) trifft mit dem TSV Wabern auf Altenlotheim. Foto: nh

Schwalm-Eder. Da das Spiel Mengsberg gegen Körle ausfällt, steht mit der Partie zwischen Felsberg und Immichenhain/Ottrau nur ein Kreisduell auf dem Plan der Fußball-Gruppenliga dieses Wochenendes. Tabellenführer Kirchberg/Lohne steht in Volkmarsen vor einer kniffligen Aufgabe.

VfR Volkmarsen - SG Kirchberg/Lohne (So. 15 Uhr). Ohne Kapitän Norman Hetzel (Beruf) reist der Spitzenreiter zum starken Neuling. „Eine frech aufspielende Truppe, mit guten Standards“, betont SG-Coach Halil Inan. So fahren die Gäste mit Respekt, jedoch als Top-Team auch mit breiter Brust zum Gegner. Der mit Luca Siciliano (7 Tore, 8 Assists), Jannik Herbold (5/2) und Andre Kuhaupt (4/4) reichlich Qualität zu bieten hat.

SG Neuental/Jesberg - TSV/FC Korbach (So. 15 Uhr, Waltersbrück). „Wir fürchten uns nicht vor Korbach“, erklärt SG-Spielertrainer Ibrahim Zahirovic voller Zuversicht vor der Partie gegen den Verbandsliga-Absteiger. Den er als das stärkste Gruppenliga-Team einschätzt. Wieder mit Rainer Juli, der in Volkmarsen aus beruflichen Gründen fehlte, soll die gute Heimbilanz mit fünf Siegen und nur einer Niederlage (2:3 gegen Wabern) fortgesetzt werden. Dagegen fehlt weiterhin Angreifer Emin Dag mit einer Knöchelverletzung. Die Gäste leisteten sich einen vierwöchigen Durchhänger mit vier Pleiten. Zeigen sich seitdem jedoch angriffslustig und kommen auf vier Siege und ein Remis bei 26:5-Toren.

TSV Wabern - TSV Altenlotheim (So. 15 Uhr). Nach sieben Spielen mit sechs Siegen läuft es wie geschmiert bei den Reiherwäldern. Doch Spielertrainer Christian Leck sagt: „Es geht noch mehr bei uns“. Was gegen die Gäste womöglich schon gefordert ist. Denn die gewannen gegen Waldeck mit 6:0. Und gegen Altenlotheim waren es schon immer enge Spiele. Wieder mit Martin Mühlberger und Manuel Merten soll die Heimbilanz (nur zwei Siege) aufpoliert werden.

Eintracht Waldeck - SG Brunslar/Wolfershausen (Sa. 16 Uhr). Brunslar ging zuletzt zweimal leer aus, hatte es dabei jedoch mit Liga-Primus Kirchberg/Lohne und dem Dritten Schauenburg zu tun. Am Edersee startet die Röhn-Elf zumindest wieder auf Augenhöhe ins Spiel. Gegen einen Kontrahenten, der eine enttäuschende Saison spielt. Und zuletzt mit 0:6 in Altenlotheim unterging. Doch Jan Schmidt, Sven Hofmeister und Co. wissen, dass ein angeschlagener Gegner ein gefährlicher Gegner ist.

SG Schauenburg - FC Homberg (So. 15 Uhr, Hoof). Nach Tabellenführer Kirchberg steht für die Seitz-Elf mit Schauenburg ein weiterer Hochkaräter vor der Brust. „Wir müssen jetzt noch enger zusammen rücken“, appelliert FCH-Abteilungsleiter Jochen Viehmann. Fatal, dass in dieser Lage den Kreisstädtern mit Spielertrainer Florian Seitz und Daniel Arrich gerade zwei erfahrene Akteure verletzt fehlen. Auch Hannes Seitz ist aufgrund einer Sperre noch nicht dabei.

FV Felsberg/Lohre/Niedervorschütz - SG Immichenhain/Ottrau (So. 15 Uhr, Niedervorschütz). Im Kellerduell der Gruppenliga trifft die Schießbude der Spielklasse aus Felsberg mit bereits 56 Gegentreffern auf die SG mit dem schwächsten Angriff (6). Doch während für die Hausherren mit nur zwei Punkten die Aussichtslosigkeit des Klassenerhaltes schon greifbar wird, besteht für die Gäste (sieben Zähler) noch Hoffnung. Voraussetzung ist jedoch ein Sieg. Den die Rohde-Elf verhindern und endlich selbst den ersten Dreier feiern will. Mit Toren von Alexander Müller und Samuel Melake. Was freilich nicht einfach wird, gegen die von Fabian Stärz und Roman Bernhardt vor Torwart Jonas Korell gut organisierte Deckung der SG. (zkv)

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