Gruppenliga: Mengsberg gegen Brunslar favorisiert – Verfolgerduell in Schauenburg

Juli, Steffens und Dag zurück

Christian

Schwalm-Eder. Mit zwei Kreisderbys geht die Fußball-Gruppenliga auf die Zielgerade dieses Jahres. Dabei geht Klassenprimus Kirchberg/Lohne gegen Schlusslicht Felsberg/Lohre/Niedervorschütz als klarer Favorit an den Start.

SG Immichenhain/Ottrau - TSV/FC Korbach (Sa. 15 Uhr, in Ottrau). Die Gäste befinden sich nach einem kurzen Durchhänger wieder in Top-Form: Sieben Siege und ein Remis sprechen für sich. Eine überaus schwere, jedoch nicht aussichtslose Aufgabe steht der Elf von SG-Spielertrainer Helge Hastrich damit bevor. Klar, dass hier vor allem die Abwehr mit Jakob Stumpf, Simon Schultheis und Julian Kurz gefordert ist.

SG Kirchberg/Lohne - FV Felsberg/Lohre/Niedervorschütz (So. 14.30 Uhr, in Kirchberg). Aktuell Tabellenletzter, reisen die Gäste als krasser Außenseiter zum Spitzenreiter. Der sein grandioses Jahr freilich mit einem Sieg abschließen will. Dabei geht SG-Trainer Halil Inan kein Risiko ein: Der Coach nutzte das spielfreie Wochenende um den FV im Heimspiel gegen Homberg (1:1) zu beobachten.

SG Brunslar/Wolfershausen - TSV Mengsberg (So. 14.00 Uhr, in Wolfershausen). Ohne Johannes Möller, der sich mit Leistenproblemen herum plagt, geht die SG ins Duell mit der Selzer-Elf. „Gegen Mengsberg haben wir zumeist schlecht abgeschnitten“, sieht SG-Trainer Nico Röhn sein Team in der Außenseiterrolle. Mit drei Spielen im Rückstand erklärt TSV-Vorstand Martin Kubitschko: „Wir sind in Lauerstellung, und damit in einer reizvollen Ausgangsposition“. Zu der Daniel Hainmüller und Dennis Dorfschäfer nach ihrer Verletzungspause zurückkehren.

SG Schauenburg - TSV Wabern (So. 14.30 Uhr, in Hoof). Die SG befindet sich mit nur einem Punkt Rückstand auf die Tabellenführung aussichtsreich im Kampf um Meisterschaft und Aufstieg. „Wir wissen, dass das schwer wird, haben jedoch gegen die Spitzenteams zumeist gut ausgesehen“, erwartet TSV-Spielertrainer Christian Leck eine brisante Begegnung. Und hat beim Gegner vor allem Stürmer Hendrik Bestmann (14 Tore) im Auge.

SG Bad Wildungen/Friedrichstein - FC Körle (So. 14.30 Uhr). „Die Jungs brennen und wollen unbedingt spielen“, erklärt FCK-Spielertrainer Jörg Müller nach nun schon drei ausgefallenen Begegnungen. Und kann dabei aus dem Vollen schöpfen. Seine Mannschaft hat es mit einem Gegner zu tun, der 16 seiner 19 Punkte zu Hause einspielte. Dennoch hofft der FCK auf Tore von Dennis Alberding, Marcel Riemann und Thomas Melnarowicz, sowie drei Punkte.

TSV Altenlotheim - SG Neuental/Jesberg (So. 14.30 Uhr). Mit Rainer Juli, Fabian Steffens und Emin Dag kehren drei Akteure vom Stammpersonal der SG zurück in den Kader. „Ich bin froh, die Jungs wieder dabei zu haben“, freut sich SG-Spielertrainer Ibrahim Zahirovic auf die Verstärkungen. Gerade zur rechten Zeit, denn nach fünf Spielen ohne Sieg wollen die Gäste wieder einen Dreier landen. Gegen ein Team, das schon in der Hinrunde mit 0:4 das Nachsehen hatte.

FC Homberg - KSV Baunatal II (So. 14.30 Uhr). Der FCH konnte seine Torflaute beim 1:1 in Niedervorschütz trotz klarer Spielvorteile nicht beenden. Zuversichtlich stimmt die Gastgeber jedoch der erste beschwerdefreie Teileinsatz von Spielertrainer Florian Seitz nach neunwöchiger Verletzungspause. Mit einem Erfolg können die Kreisstädter aufgrund ihrer besseren Tordifferenz am Verbandsliga-Absteiger vorbei ziehen. Anreiz ist also für alle Spieler reichlich vorhanden, den Torerfolg konsequent zu suchen. (zkv)

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