Wabern siegt 2:1 in Körle und hält Anschluss nach oben – Müller-Elf rennt in zweiter Halbzeit vergeblich an

Langhans wird zum Derbyheld

Den Ball im Blick: Waberns Johanes Kördel (links) setzt sich hier gegen Körles Stürmer Thomas Melnarowicz durch. Am Ende behielt die Elf vom Reiherwald die Oberhand. Foto: Kasiewicz

Körle. Es war wieder das erwartet knappe Duell der Lokalrivalen. Im Fußball-Gruppenliga-Spitzenspiel zwischen dem FC Körle und dem TSV Wabern behielt der Gast die Nase vorn und gewann 2:1 (2:1). Dabei traf Nico Langhans doppelt per Freistoß, wenngleich Körles Torhüter Mario Umbach bei der frühen Führung kräftig mithalf.

„Das Glück, was uns letzte Woche gegen Korbach gefehlt hat, haben wir heute gehabt“, meinte ein glücklicher TSV-Spielertrainer Christian Leck. Bereits nach elf Minuten fiel die Führung für die Gäste. Ein scharf geschossener Freistoß von Langhans aus dem Halbfeld wäre eigentlich im Toraus gelandet, doch Mario Umbach wischte ihn sich selbst noch ins Netz - 0:1. Sekunden später hatten die Hausherren schon den Ausgleich auf dem Fuß, doch Daniel Kraus vergab aus kurzer Distanz (12.). Die Gäste arbeiteten viel mit langen Bällen, doch die Abwehr um Geburtstagskind Markus Portratz hielt gut dagegen und ließ nicht viel zu.

In der 23. Minute musste Umbach wieder hinter sich greifen. Wieder führte Langhans einen Freistoß aus, diesmal aus 25 Metern in zentraler Position, wieder jubelte Wabern. Körle versuchte direkt zu antworten, doch Tobias Scherbaum brachte eine Hereingabe von Sebastian Schiepe nicht im Kasten von Sven Meister unter (24.). Nachdem Melnarowicz noch eine Chance vergab (29.), musste der Youngster im Team der Körler den Anschlusstreffer besorgen.

Moritz Meistrell schob eine Riemann-Ablage überlegt links unten im Kasten von Meister ein und sicherte den 1:2-Pausenstand (41.). In der zweiten Halbzeit ergab sich dasselbe Bild: Wabern agierte mit Problemen im Aufbauspiel und Körle mit viel Druck. Doch sowohl Kraus (60. und 73.) als auch der wiedergenesene Eugen Wagner (87.) konnten ihre guten Chancen nicht verwerten.

Durch den Kampf mit offenem Visier boten sich auch für die Gäste einige Lücken in der Hintermannschaft der Körler, die jedoch Philipp Ostwald (72.) und Maximilian Kördel (76.) nicht für sich nutzten. „Ich kann der Mannschaft nicht sauer sein. Wir haben viel investiert und gut gespielt“, meinte FCK-Spielertrainer Jörg Müller. • FCK: Umbach - Essid (83. Winkler), Portratz, Gerlach, Lenz - Schiepe (57. Wagner), Riemann, Meistrell (74. Orlowski), Scherbaum - Kraus, Melnarowicz. TSV: Meister - Splietorp, Langhans, Löcke, J. Kördel - Müller (83. Poos), M. Kördel, Seker, Schüßler (92. Leck) - Michel (66. Ostwald), Mühlberger.

Von tim Ellrich

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