Wabern siegt im Verfolgerduell gegen Neuental/Jesberg – SG-Kapitän Grebing gelingt kurioser Treffer

Müller bleibt vor Lenz ganz cool

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Trifft hier zur zwischenzeitlichen Zwei-Tore-Führung: Waberns Doppeltorschütze Niklas Müller überwindet Neuental/Jesbergs Torwart Tobias Lenz.

Waltersbrück. Im Verfolgerduell in der Fußball-Gruppenliga legte der TSV Wabern einen 3:2 (1:0)-Auswärtssieg bei der SG Neuental/Jesberg hin und schließt damit zur Spitzengruppe auf.

Die Gastgeber gaben vor allem in der zweiten Halbzeit den Ton an, schafften es aber nicht, ihre Überlegenheit in Tore umzuwandeln. Stattdessen waren die Waberner um Abwehrrecke Marcel Geißer eiskalt im Abschluss.

„Eine Spitzenmannschaft würde das Spiel nach dem 2:0 ganz cool zu Ende bringen. Wir haben Neuental aber immer wieder ins Spiel kommen lassen. Daran müssen wir arbeiten“, kritisierte Gäste-Coach Christian Leck. In den ersten 20 Minuten hatte die SG deutlich mehr vom Spiel, ohne jedoch gefährlich vorm Kasten von Kim Sippel aufzutauchen. Das Tor fiel dann jedoch auf der anderen Seite. Niklas Müller versenkte eine Ecke von Carlos Michel per Kopf im Tor und stellte auf 1:0 (24.). Maximilian Kördel hatte kurz vor der Halbzeit noch die Chance auf 2:0 zu erhöhen, scheiterte aber am stark reagierenden Tobias Lenz (42.).

Nach der Halbzeitpause erwischte der TSV den besseren Start. Manuel Merten fand die Lücke für Müller, der eiskalt zum 0:2 traf (50.). Die SG erhöhte den Druck merklich und wurde für den Einsatz zunächst belohnt. Einen Rückpass von Sebastian Löcke konnte Sippel nicht klären. Beim Versuch schoss er SG-Kapitän Florian Grebing an, der nur noch ins leere Tor einschieben musste - 1:2 (56.). Sippel konnte sich im weiteren Verlauf aber noch für seine Mannschaft auszeichnen. Erst riss er die Arme reaktionsschnell in die Höhe als Fabian Steffens zum Heber ansetzte (60.) und danach blieb er gegen selbigen Sieger, als der allein auf ihn zulief (77.).

Als Jakob Splietorp mit einem Ball über die Abwehr Maximilian Kördel fand und der per Heber zum 1:3 erhöhte (79.) schienen die Zuschauer mit einem Zusammennbruch der stark ersatzgeschwächten Heimmannschaft zu rechnen. Doch ganz im Gegenteil: der Druck blieb weiterhin bestehen und so traf Steffens noch zum 2:3-Anschluss (87.). Der kam allerdings zu spät, denn die Gäste hielten sich in der Abwehr schadlos. „Wir haben kompakt gestanden und nach den Rückständen immer wieder eine Reaktion gezeigt. Schade, dass es zum Punkt nicht gereicht hat“, meinte SG-Spieler Ibrahim Zahirovic. • SG: Lenz - Dörrbecker, Grosse, Hupfeld, Pietzner - Rossberg (46. Juli), Grebing - Janowiecz, Zahirovic (86. Marika), Schmidt (63. Haase) - Steffens TSV: Sippel - Splietorp, Löcke, Geißer, J. Kördel - Langhans (80. Konrad), Seker - Müller (73. Bergmann), M. Kördel, Michel (68. Mühlberger) - Merten.

Von Tim Ellrich

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