Gastgeber Körle findet kaum Zugriff auf das Spiel und holt trotzdem Punkt – Ärger bei Spielertrainer Seitz

Riemanns Elfer bestraft Homberg

Allleine gegen alle: Hombergs Alexander Depperschmidt kommt trotzdem frei zum Kopfball vor Hombergs Philipp Orlowski (links) und Sami Essid. Foto: Hahn

Körle. Glücklicher Punkt für den Fußball-Gruppenligisten FC Körle beim 1:1 (0:1) gegen den FC Homberg: Ein von Marcel Riemann verwandelter Foulelfmeter zwölf Minuten vor Schluss rettete für die enttäuschende Heimelf einen Zähler.

Der Schuldige war auf Seiten der Gäste schnell ausgemacht. „Fußballer machen Fehler, Schiedsrichter machen auch Fehler“, sagte Hombergs Spielertrainer Florian Seitz zur Elfmeter-Entscheidung. Unstrittig war das Foul an Körles Sebastian Schiepe. Doch der Unparteiische entschied erst auf Freistoß, sein weiter weg stehender Assistent hatte das Foulspiel aber im Strafraum gesehen, so dass der Unparteiische dann doch auf den Punkt zeigte.

Allerdings hätte Homberg die Partie zu diesem Zeitpunkt schon längst entschieden haben müssen. Weit über 70 Minuten stellten die Gäste die bessere Elf. Einzig die teilweise hochkarätigen Chancen wurden zu leichtfertig vergeben oder landeten in den Armen des starken Körler Torhüters Mario Umbach.

Nur dem besten Spieler auf dem Feld, Hombergs pfeilschnellen Angreifer Hannes Seitz, gelang es Umbach zu bezwingen. Sieben Minuten vor dem Seitenwechsel erlief er einen zu kurzen Rückpass eines Körler Verteidigers und tunnelte Umbach zur verdienten Führung. Nach der Pause wechselte sich Körles Spielertrainer Jörg Müller selbst ein, veränderte sein Abwehrsystem auf hochstehende Außenverteidiger und versuchte mit aggressiver Spielweise sein Team in die Spur zu bringen.

Die Gäste versuchten es dagegen immer wieder mit schnellen Kontern, letztlich fehlte Sven Marmerow und Hannes Seitz das nötige Glück im Abschluss. „Wir hatten nur eine gute Phase kurz vor dem Ausgleichstreffer und haben ansonsten zu viele Fehler im Passspiel gehabt“, musste sich Müller aufgrund der starken Leistung des Gegners mit dem Punkt am Ende zufrieden geben.

Hombergs Spielertrainer Seitz trauerte den vielen vergebenen Chancen nach: „Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen für ihre Leistung. Wenn wir so weiter spielen kommen wir da unten auch schnell raus“, hofft er in den kommenden Spielen auf die nötigen Punkte, um die Abstiegszone zu verlassen. • Körle: Umbach - Lenz, Gerlach, Essid, Winkler (46. Müller) - Scherbaum, Orlowski (60. Kraus), Riemann, Schiepe - Schäfer, Alberding. Homberg: Viehmann - Mühlberger, F. Seitz, Heymell, Lüniger - Graf, Unbehaun- H. Seitz, Depperschmidt, Keller - Marmerow (87. Correus).

Von Uwe Fritz-Stuhlmann

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