Fußball-Gruppenliga: Homberger Eigentor verhilft Förster-Elf zu 3:2-Sieg

Schauenburg im Glück

Ausgebremst: Der Homberger Stefan Graf (rechts) klärt in höchster Not vor dem heranstürmenden Schauenburger Stürmer Tobias Lindemann. Am Ende der Gruppenliga-Partie setzte sich die SG glücklich mit 3:2 durch. Foto: Schachtschneider

hoof. Am Ende gewinnt die SG Schauenburg in der Fußball-Gruppenliga dank eines Eigentores vor heimischer Kulisse mit 3:2 (1:1). Der Unglücksrabe auf Seiten des FC Homberg hieß Thomas Lüniger. Nach einem Freistoß köpfte der Innenverteidiger den Ball in der 87. Minute ins eigene Tor. Besonders bitter dabei war, dass Marvin Schmidt nur wenige Sekunden zuvor den zwischenzeitlich 2:2-Ausgleich für den Gast erzielt hatte.

Obwohl Homberg besser in die Partie startete, gelang Tim Lang nach nur zwölf Minuten die frühe 1:0-Führung für die favorisierten Schauenburger. Hendrik Bestmann bereitete das Tor mir einem schönen Querpass vor.

In der 20. Minute hatte Schmidt die Riesenchance, um den Ausgleich für den FC zu erzielen. Jedoch trat sich der Stürmer beim Schussversuch selbst auf dem Fuß und so konnte der Gastgeber den Ball leicht klären.

Kurz vor der Pause tauchte Schmidt noch einmal im SG-Strafraum auf, wo er von Timo Lachmann gefoult wurde. Jonas Heymell (41.) verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zum 1:1.

Nach der Halbzeit sahen die Fans dann lange ein ausgeglichenes Spiel ohne große Torchancen. Mit zunehmender Spieldauer erspielte sich die SG aber die Oberhand. Vor allem Kevin Siebert zeigte auf dem linken Flügel eine starke Leistung. Jedoch fehlten bis zur 72. Minute gefährliche Chancen: Erst dann kam Bestmann im gegnerischen Strafraum mal wieder frei zum Abschluss. Sein Schuss sprang erst an den Innenpfosten und von dort ins Tor.

Bis kurz vor Schluss konnte Schauenburg die verdiente 2:1-Führung halten. Aber in der 86. Minute gelang Schmidt doch noch der Ausgleich per Kopf. So hätte Homberg fast einen Punkt entführt - wäre Lüniger nicht wenige Sekunden später dieses sehr unglückliche Eigentor unterlaufen: „Zum Schluss hatten wir mit dem gegnerischen Eigentor auch einfach das notwendige Quäntchen Glück, das du hast, wenn du oben in der Tabelle stehst“, sagte SG-Trainer Jurek Förster.

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