Seitz-Elf beim Derby stark unter Druck - Gäste Favorit

Gruppenliga: Brisantes Nachbarschaftsduell zwischen Homberg und Wabern

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Wartet mit dem FC Homberg seit acht Spielen auf einen Sieg: Torhüter Jonas Viehmann.

Homberg. Die Favoritenrolle ist vor dem Gruppenliga-Derby zwischen dem FC Homberg und dem TSV Wabern am Sonntag um 14.45 Uhr vergeben. Die Gäste kommen als Tabellenvierter ins Stellberg-Stadion, die Gastgeber rangieren auf dem vorletzten Platz.

„Wir müssen die Favoritenrolle annehmen“, weiß Waberns Trainer Christian Leck. Doch der Spielertrainer warnt auch: „In der vergangenen Saison sind wir in ähnlicher Tabellenkonstellation aufeinander getroffen, da haben wir mit 0:2 verloren.“ Personell kann der TSV aus dem Vollen schöpfen. „Alle Mann an Bord,“ meldet Leck. Auch die 2:0-Niederlage bei der SG Brunslar/Wolfershausen in der Vorwoche bewertet der Coach nicht als Rückschlag.

Bis zur Winterpause will er mit seiner Elf den Abstand zu den Spitzenteams in Reichweite halten, um dann im neuen Jahr den Angriff auf einen der ersten beiden Plätze zu starten. „Wir wollen unbedingt in Homberg gewinnen, aber es ist ein Derby und da spielt der Tabellenplatz keine Rolle“, weiß Leck um die Schwere der Aufgabe.

Seit nunmehr acht Spielen wartet man beim FC Homberg auf einen Sieg. Am vergangenen Wochenende musste sich die Mannschaft um Torhüter Jonas Viehmann im Kellerduell gegen die ebenfalls um den Klassenerhalt kämpfende Eintracht aus Waldeck mit einem 0:0-Unentschieden begnügen. Zum Aufgebot dieser Partie stößt nach überstandener Krankheit wieder Marvin Schmidt.

Seitz geht optimistisch in die Begegnung. „Die Spiele gegen Wabern haben immer besondere Brisanz. Es ist völlig irrelevant, wo man steht. Da kann jeder jeden schlagen“, sagt er über das Prestigeduell. Sollten die Witterungsverhältnisse ein Spiel zulassen, hat er einen klaren Wunsch: “Drei Punkte wären mal wieder schön.“ Und ungemein wichtig im Kampf um den Klassenerhalt.

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