Gruppenliga: Gipfeltreffen in Wabern, Kellerderby in Niedervorschütz – Körle beim besten Aufsteiger

Seitz: „Wir müssen unser Ding machen“

Witali

Schwalm-Eder. Am vorletzten Gruppenliga-Spieltag dieses Jahres steht der brisante Knaller zwischen dem Vierten Wabern und Tabellenführer Kirchberg/Lohne im Fokus. In den weiteren Kreisduellen geht es für Felsberg, Homberg und Immichenhain/Ottrau um Punkte zum Klassenerhalt.

TSV Mengsberg - TSV Altenlotheim (Sa. 15.30 Uhr). Ein kurioses Spiel lieferten sich beide Teams vor einem halben Jahr, als Mengsberg nach einer 3:1-Führung noch mit 3:5 unterging. Denkwürdig dabei der 2:1-Anschlusstreffer für die Frankenauer, als Torwart Mirko Ohnesorge einen Abschlag direkt verwandelte. Diesmal sollte die Selzer-Elf konzentrierter zur Sache gehen. Denn es winkt, zwei Spiele im Rückstand, weiter ein Gruppenliga-Spitzenplatz. Unklar ist, ob Daniel Hainmüller und Dennis Dorfschäfer bis zum Spieltag wieder fit sind.

TSV Wabern - SG Kirchberg/Lohne (So. 14.45 Uhr). Diese Partie bot bereits in der Hinrunde rasanten Fußball, als nämlich der TSV einen 0:2-Rückstand noch in einen 3:2-Sieg wendete. Das war die erste von bislang nur zwei Niederlagen der SG. Die mit dem 3:1-Arbeitssieg gegen Waldeck im wöchentlichen Spielrhythmus blieb. Am Reiherwald war man dagegen durch den Spielausfall in Homberg zu einer Unterbrechung gezwungen. Die Leck-Elf kann jedoch wieder Angreifer Carlos Michel aufbieten.

FV Felsberg/Lohre/Niedervorschütz - FC Homberg (So. 14.45 Uhr in Niedervorschütz). Mehr Kellerderby geht nicht, wenn der Tabellenletzte FV den Vorletzten aus der Kreisstadt empfängt. Damit spricht die Bedeutung des Duells der beiden Burgenstädter für sich. Ein Unentschieden hilft keinem wirklich weiter. Allein einem möglichen Sieger kann der Anschluss an die Nichtabstiegsplätze gelingen. „Wir müssen unser Ding machen“, fordert FCH-Coach Florian Seitz volle Konzentration auf die eigenen Fähigkeiten. Seine Elf reist mit der dürftigen Auswärtsbilanz von drei Unentschieden an. Die Heimbilanz des Teams von FV-Trainer Armin Rohde kommt mit vier Punkten ebenso bescheiden daher. Beim FCH sind Hannes Seitz und Marvin Schmidt wieder dabei. Bei den Hausherren gilt dies nur für Islam Elgaz, in Wolfershausen noch auf der Bank. Witali Merker könnte erneut eine Option für den angeschlagenen Efrem Melke sein.

SG Neuental/Jesberg - SG Immichenhain/Ottrau (So. 14.45 Uhr, in Waltersbrück). Ohne die verletzten Rainer Juli, Emin Dag und Fabian Steffens sowie Rotsünder Marcel Grosse verlor die SG ihre Partie in Bad Wildungen mit 0:1. Und damit das dritte Spiel in Folge. So könnte man annehmen, dass die auswärts noch immer punktlosen Gäste gerade zur richtigen Zeit anreisen. Doch die haben mit ihrem 2:0-Erfolg gegen Baunatal II ein Zeichen gesetzt. Die Hastrich-Elf nutzte die Spielpause um den Formaufbau von Guido Lotz, Sergej Lichonin und Jonas Brandner weiter voran zu treiben. So ist wohl eher mit einer Auseinandersetzung auf Augenhöhe zu rechnen.

VfR Volkmarsen - FC Körle (So. 14.45 Uhr). Der Aufsteiger ist auf eigenem Platz ein gefürchteter Gegner, mit leidenschaftlichen Fans im Rücken. Und sinnt auf Revanche für die 0:2-Pleite im Hinspiel, als Dennis Alberding und Marcel Riemann erst spät zum Sieg des Müller-Teams trafen. Mit vier Siegen aus sechs Auswärtsspielen fahren die Gäste zwar mit Respekt, doch auch reichlich Selbstvertrauen zum Gruppenliga-Neuling.

KSV Baunatal II - SG Brunslar/Wolfershausen (So. 14.45 Uhr). Nach den Heimsiegen gegen Wabern (2:0) und Felsberg (3:1) hat sich die SG gut erholt von den voran gegangenen drei Niederlagen präsentiert. „Wir wollen auch in Baunatal möglichst etwas Zählbares mitnehmen“, sagt SG-Trainer Nico Röhn vor der Reise in die VW-Stadt. Damit könnte die bislang ausgeglichene Auswärtsbilanz mit drei Siegen, einem Remis und drei Niederlagen einen positiven Saldo erhalten. (zkv) Foto: nh

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