Zwei stehen in der Gruppenliga unter Druck

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Blick auf den Ball: Anil Dönmez (Rengershausen, links) und Timo Euler (Heiligenrode) treffen am Wochenende mit ihren Mannschaften aufeinander.

Kassel. Am vorletzten Spieltag des Jahres spielt Titelfavorit TSG Sandershausen in der Fußball-Gruppenliga am Samstag beim Vierten SG Calden/Meimbressen (Anpfiff 14.30 Uhr, Kaiserplatz).

 

Am Sonntag tritt Kellerkind Tuspo Rengershausen beim zweiten Niestetaler Klub TSV Heiligenrode an (Anpfiff 14.45 Uhr, Karl-Marx-Straße).

SG Calden/Meimbressen - TSG Sandershausen

Vierter gegen Fünfter -so lautet die Ausgangsposition. Die Gastgeber gewannen zuletzt 3:1 in Rengershausen, während das Spiel der TSG den schlechten Platzverhältnissen zum Opfer fiel. Die Hinrunden-Partie konnte Sandershausen nach hartem Kampf 3:1 für sich entscheiden.

TSG-Trainer Friedhelm Janusch ist sich bewusst, dass seiner Mannschaft in Calden ein Team entgegentritt, das auf eigenem Platz eine Macht ist: „Calden hat zuhause bisher nur zweimal Remis gespielt, von daher wissen wir um die Heimstärke der SG.“

Und weiter: „Bereits in der Vorrunde hatten wir alle Mühe, den 0:1-Rückstand zur Pause umzubiegen.“ Sorgen bereitet dem erfahrenen Coach, dass seine Mannschaft durch die ausgefallenen Spiele nicht den Rhythmus verloren haben könnte. Die Niestetaler müssen sich auswärts, bei vier Siegen in sechs Spielen, allerdings nicht verstecken. Janusch kann auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.

TSV Heiligenrode - TuSpo Rengershausen

Aufsteiger Heiligenrode hat sein Ziel, den Klassenerhalt, fast schon erreicht. Nach einer starken Vorrunde gelang mit dem 5:2-Erfolg in Vollmarshausen der Start in die Rückrunde.

„Nach zwei Jahren, in denen - wegen der Aufstiegsspiele - erst nach Saisonende die Planung vorangetrieben werden konnten, ist die Situation schon richtig komfortabel“, sagt Coach Carsten Umbach. Gegen den Tuspo haben die Gastgeber keinen Druck, womit es den Niestetalern leichter fallen sollte, ihr Spiel durchzuziehen. Für die Partie am Sonntag stehen Umbach alle Spieler zur Verfügung.

Anders sieht das bei den Gästen aus, die derzeit auf dem ersten Abstiegsplatz rangieren und mit bisher nur zehn Punkten schon zum Siegen verdammt sind.

„Ich spüre aber noch keinen Druck von Seiten des Vereins. Die Verantwortlichen lassen mich in Ruhe arbeiten, weil sie richtig analysieren und feststellen, warum es noch nicht so richtig rund läuft“, sagt Tuspo-Trainer Uwe Zenk-ner, der hofft, dass sich seine Mannschaft für die zum Serienauftakt erlittene 1:3-Niederlage revanchiert.

„Auf Dennis Joedecke und Christian Rümenap müssen wir aufpassen“, kennt Zenk-ner die Stärken des Gegners - und denkt über Veränderungen am Spielsystem nach. „Verstecken müssen wir uns aber definitiv nicht“, gibt der Trainer die Einstellung vor.

Von Horst Schmidt

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