Wolfhagen will nach der Pokalblamage in Calden drei Punkte im Heimspiel gegen Heiligenrode

Briehl fordert Wiedergutmachung

Will seine Elf siegen sehen: Michael Briehl, Trainer des FSV Wolfhagen. Foto:  Hofmeister

Wolfhagen. Nach einer misslungenen Generalprobe folgt eine gelungene Premiere. Dieser alten Theaterweisheit will in der Fußball-Gruppenliga der FSV Wolfhagen Wahrheitsgehalt verleihen.

Die Mannschaft von Trainer Michael Briehl hat am Sonntag, 15 Uhr, den Klassenneuling TSV Heiligenrode zu Gast. In der Viertelfinalpartie des Hütt-Kreispokals bekleckerten sich die Rot-Weißen am Mittwochabend bei der 1:5-Niederlage beim Ligakontrahenten Calden/Meimbressen keineswegs mit Ruhm, obwohl sie über eine Stunde lang ein personelles Übergewicht besaßen, in dieser Phase sich aber vier faule Eier ins Nest legen ließen.

FSV-Trainer Briehl fordert deshalb von seinen Spielern Wiedergutmachung. „Wir wollen die maximale Ausbeute, um weiteren Abstand zum Tabellenkeller zu gewinnen.“ Kein leichtes Unterfangen gegen den über die Relegation aufgestiegenen Gegner von Coach Carsten Umbach, der ebenfalls am Mittwochabend im Punktekampf gefordert war und dabei zu Hause mit 5:3 gegen Vollmarshausen die volle Ernte einfuhr. Es war für Heiligenrode der zweite Saisondreier, den ersten hatten sie auswärts mit 3:1 in Rengershausen verbucht. Dort, wo sich der FSV am vergangenen Wochenende mit einem 2:2 begnügen musste.

Vier Gästespieler müssen die Wolfhager besonders im Blick haben. Dennis Jödecke (29), Sebastian Röder (15) und Philipp Henkel (14). Sie schossen in der vergangenen Runde fast die Hälfte der 129 Heiligenröder Tore.

Unter Kontrolle bringen sollten die Gastgeber auch den vom TSV Zierenberg gekommenen Christian Rümenap. Der Stürmer erzielte in der laufenden Runde schon vier Tore. „Ein brandgefährlicher Angreifer“, warnt Briehl.

(zih)

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