Gruppenliga: SVK will mit Sieg gegen Vollmarshausen an Dörnberg dranbleiben

Derby-Favorit Kaufungen

Will mit einem Sieg Dörnberg weiter im Nacken sitzen: SVK-Coach Jörg Müller. Foto: Hedler/nh

Kaufungen. Wer hätte vor der Saison gedacht, dass die Favoritenrolle im Nachbarschaftsderby der Fußball-Gruppenliga (Gruppe 2) zwischen Aufsteiger SV Kaufungen und der FSK Vollmarshausen so klar an den Aufsteiger vergeben ist, wenn sich die beiden Teams erstmals seit der Saison 2012/2013 in einem Punktspiel wieder gegenüberstehen. Die Partie wird am Sonntag um 15.30 Uhr im Kaufunger Lossetalstadion angepfiffen.

SV KAUFUNGEN

Die Lobeshymnen mögen die Verantwortlichen in Kaufungen kaum noch hören. Doch klar ist, dass die Mannschaft von Trainer Jörg Müller mit nur einem Punkt Rückstand auf Spitzenreiter Dörnberg als Bester der fünf Aufsteiger auf Rang zwei rangiert. Mit 42 geschossenen Toren stellt der SVK den besten Angriff und mit nur sieben Gegentoren in zwölf Partien die beste Abwehr. Der Trainer spricht dafür dem gesamten Team seine Anerkennung aus.

„Unter dem Strich ist für mich abzulesen, da arbeitet in einer Mannschaft Woche für Woche einer für den anderen“, sagt der erfahrene Coach. Auf das anstehende Derby angesprochen, bei dem er auf den zuletzt überragenden Tim Ogrodnik verletzungsbedingt verzichten muss, sagt Müller: „Klar sind wir Favorit, doch klar ist auch, Derbys haben eigene Gesetze“, warnt er sein Team davor, den Gegner am Tabellenstand zu beurteilen. fsk vollmarshausen

Die Situation bei den Gästen mit nur neun Punkten und Rang 13 und ist für Trainer Bernd Sturm keine unerwartete. Er kennt die Gründe: Zum einen ist es die Verletztenmisere, dann die Urlaubsplanung und zuletzt sind es private Dinge, die den Coach immer wieder dazu zwingen, personelle Veränderungen vorzunehmen.

Es sind genau die Probleme, die schon im vergangenen Jahr für einen Fehlstart sorgten. „Offensichtlich entspannt sich unsere Situation erst Ende Oktober“, nimmt Sturm die Misere gelassen. Zur Partie am Sonntag sagt der Coach: „Kaufungen war für mich einer der Aufstiegfavoriten. Sie haben eine junge und doch erfahrene Mannschaft, die ihren Weg gehen wird.“ Und weiter: „Dennoch sehe ich uns nicht chancenlos, schließlich ist die Partie ein Derby, und Derbys schreiben oft genug eigene Geschichten.“

Von Horst Schmidt

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