Dörnberg behauptet Führung

Dreikampf: Dörnbergs Kevin Richter setzt im Kopfballduell gegen Benjamin Musick und Matthias Hartwig durch. Foto:  Hofmeister

Dörnberg. Der FSV Dörnberg bleibt auf Kurs in der Fußball-Gruppenliga. Der Tabellenführer bezwang den zuletzt dreimal siegreichen OSC Vellmar II mit 2:1 (2:0).

Am Ende der Partie zählten nur die drei Punkte für die Reith-Schützlinge, die gegen Schluss nicht mehr in Gefahr gerieten, weil der Anschlusstreffer der Hessenligareserve durch Routinier Alibrahim Semoski erst in der 90. Minute fiel.

Dörnbergs Trainer Jörg Reith musste wieder einige Ausfälle kompensieren. Auch er war der Meinung, dass nur die drei Punkte zählen. Für Reith war es das erwartet schwere Spiel gegen einen Gegner, der in der Tabelle etwas unter Wert steht. Insgesamt hätte seine Mannschaft nicht zwingend genug vor dem Tor agiert, hingegen aber auch wenig vor dem eigenen Kasten zugelassen.

Die erste halbe Stunde der Habichtswalder war ganz ordentlich. Schon in der dritten Minute scheiterte Andreas Schulze mit einem Kopfball aus kurzer Distanz. Nach 24 Minuten gab Schulze die Vorlage zum 1:0, das Dominik Richter erzielte. Sechs Minuten später doppeltes Glück für die Gastgeber. Einen harmlosen Freistoß von Schulze bekam der Vellmarer Benjamin Musick an die Hand, der Unparteiische Greger aus Brakel zeigte zum Entsetzen des OSC auf den Elfmeterpunkt. Von dort traf Daniel Jäger zunächst an den Pfosten, der Ball prallte ihm wieder vor die Füße, sodass er noch einschießen konnte zum 2:0-Pausenstand.

Immer besser wurde die Elf von Gästetrainer Thomas Bartel in der zweiten Halbzeit. Ein Tor von Ansari wurde in der 55. Minute wegen Abseits aberkannt. Die gefährlicheren Aktionen hatte aber immer noch der FSV, der gegen die nun offensiv ausgerichteten Gäste einige Konter fuhr. Dabei hatte Dominik Richter eine Großchance, als er genau auf Torwart Bayer zielte, der abwehren konnte (58.). Kein Tor war dem nimmermüde rackernden Schulze vergönnt. Prima freigespielt von Sturmpartner Pascal Kemper, wartete Schulze frei vor dem Tor zu lange mit dem Abschluss, der dann abgeblockt wurde (61.). Schulze war genau wie Kemper angeschlagen in die Partie gegangen. Die OSC-Reserve hatte Pech mit einem Pfostentreffer von Jubin Farhad Ansari (63.).

Vellmars Trainer Thomas Bartel hatte etwas mehr erwartet vom Tabellenführer. Der FSV habe technisch wenig geglänzt. Die Geschenke seiner Elf in der ersten Halbzeit waren für ihn spielentscheidend.

Semoski, für Bartel diesmal sein bester Spieler, verkürzte mit einem Freistoß noch auf 1:2 (90.).

Von Ralf Heere

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