Fußball-Gruppenliga: Der FSV ist mit dem Ergebnis beim Spitzenspiel in Kaufungen noch gut bedient

Dörnberg beim 0:3 chancenlos

Allein auf weiter Flur: Dörnbergs agilster Akteur, Florian Müller (Bildmitte), wird von den Kaufungern Leon Stolfo (links), und Niklas Toth mit vereinten Kräften gestoppt. Foto: Fischer

kaufungen. Es gab alles her, was sich die gut 500 Zuschauer von der Partie des Spitzenreiters der Fußball-Gruppenliga (Gruppe 2) SV Kaufungen gegen den Zweiten Dörnberg beim 3:0 (2:0)- Sieg der Gastgeber erwartet hatten.

Zeit zum Durchatmen hatte in den ersten 20 Minuten keine Mannschaft Zeit, denn von Beginn an suchten die die Liga dominierenden Teams eine Vorentscheidung. Den besseren Start hatten dann die Gastgeber von Trainer Jörg Müller: Tobias Boll zog bei einem seiner Flankenläufe über rechts auf und davon passte scharf in die Mitte, wo Niklas Schöttner sofort abzog, Torhüter Dominik Zeiger abwehrte und dann im zweiten Versuch von Schöttner doch zum 0:1 aus Dörnberger Sicht überwunden wurde (8.).

Der Spitzenreiter setzte nach und nach einem Foul an Schöttner entschied der Unparteiische auf Freistoß, Miguel Schneppe setzte diesen an den Aussenpfosten, Glück für die Gäste (18.). Dann aber doch das 2:0, Schöttner wird im Strafraum von den Beinen geholt, den fälligen Strafstoß verwandelte Schneppe sicher zum 2:0 (24.), die Vorentscheidung. Dörnberg kam vor der Pause gegen gut gestaffelte Kaufunger abgesehen von einem Schuss von Florian Müller den SVK-Torhüter Hannes Peschutter mit Fußabwehr glänzend klärte (40.) überhaupt nicht ins Spiel, sodass der 2:0-Pausenstand für den Aufsteiger als hochverdient anzusehen ist.

Nach dem Seitenwechsel, FSV-Torjäger Pascal Kemper war mit Knieverletzung in der Kabine geblieben, bäumten sich die Gäste von Trainer Jörg Reith zwar nochmal auf, doch alle Versuche blieben in der vielbeinigen Abwehr der Gastgeber stecken.

Dann die Entscheidung, nach einem Konter zog Kaufungens Torjäger Tobias Boll auf und davon, ließ drei FSV-Abwehrspieler regelrecht stehen und vollendete an Zeiger vorbei zum 3:0-Endstand (60.). Kurz danach wäre dem Stürmer in ähnlicher Situation fast sogar das 4:0 gelungen. Pech für die Habichtwalder, als der zur Pause eingewechselte Tore Ressler sich verletzte und in der 71. Minute wieder vom Feld musste. So neigte sich ein gutes Spiel dem Ende, dass in Kaufungen einen hochverdienten Sieger sah.

„Meine Mannschaft hat nie zu ihrem Spiel gefunden, uns hat die Durchschlagskraft gefehlt, die Niederlage ist verdient“, erkannte Jörg Reith den Sieg der Kaufunger an.

„Wir waren in allen Belangen überlegen, meine Mannschaft hat die Vorgaben überragend umgesetzt“, lobte Kaufungens Coach Müller sein Team für die tolle Leistung.

Von Horst Schmidt

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