Kaufungen empfängt Topfavorit Dörnberg

Gruppenliga: Die ersten Vier sind unter sich

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Hier spielten sie gegeneinander: Beim 2:0-Erfolg von Spitzenreiter Kaufungen in Sandershausen ließen die beiden SVK-Spieler Niklas Schöttner (links) und Kevin van der Veen in dieser Szene dem Sanderhäuser Sven Schmachtenberg viel Platz.

Kaufungen/Sandershausen. Festtag in der Fußball-Gruppenliga (Gruppe 2): Der SVK Kaufungen und die TSG Sandershausen wollen sich in zwei Spitzenspielen gegen die Mannschaften aus dem Sportkreis Hofgeismar/Wolfhagen für die zum Saisonauftakt erlittenen Niederlagen revanchieren.

Aufsteiger, Geheimfavorit und Spitzenreiter Kaufungen hat in der Partie gegen den Zweiten und als Topfavorit gehandelten FSV Dörnberg (Sonntag 15.15 Uhr, Lossetalstadion) Gelegenheit dazu. Bereits um 14.45 Uhr kommt es an der Heiligenröderstraße zum Verfolgertreffen zwischen dem Vierten TSG Sandershausen und dem Dritten SG Hombressen/Udenhausen. Wir sprachen vor den Duellen mit Kaufungens Hannes Peschutter und Sandershausens David Altschmied, zwei Leistungsträgern in ihren Teams.

Kaufungens Peschutter ist guter Dinge

Mit dem FSV Dörnberg haben die Fußballer aus Kaufungen nach der 0:4-Niederlage zum Saisonauftakt noch eine Rechnung offen. Jetzt gilt es, Revanche zu nehmen und damit die Tabellenführung auszubauen. Dabei soll Torhüter Hannes Peschutter, der erst neun Gegentreffer in 15 Spielen kassierte, helfen.

Erinnern Sie sich noch an den 31. Juli? 

Hannes Peschutter: Da wurden wir in Dörnberg eiskalt erwischt und haben 0:4 verloren.

Welche Lehren haben sie daraus gezogen? 

Peschutter: Wir waren in Dörnberg zu blauäugig, waren nicht eingespielt und haben uns im Spielaufbau zu viele Fehler geleistet. Die Schwächen haben wir abgestellt.

Welche Erwartungen haben sie an die Partie am Sonntag? 

Peschutter: Dörnberg hat eine eingespielte Mannschaft, da muss einfach alles stimmen. Allerdings treten wir mit breiter Brust an.

Als guter Rückstand stehen Sie besonders im Blickpunkt. 

Peschutter: Wichtig ist, defensiv gut zu stehen und vor allem Torjäger Pascal Kemper, meinen ehemaligen Mitspieler aus Vellmarer Zeiten, nicht aus den Augen zu verlieren.

Welche Perspektive sehen Sie für ihr Team? 

Peschutter: Unseren jungen und unerfahrenen Spieler.n gebührt ein Sonderlob. Wenn das Team weiter so funktioniert, werden wir oben dabei bleiben.

Sandershausens Altschmied zuversichtlich

Auch die Niestetaler um Trainer Friedhelm Janusch haben an die Vorrunden-Begegnung in Hombressen keine guten Erinnerungen. In einer aufgeheizten Partie vor zahlreichen Zuschauern verloren die Niestetaler 1:2, zudem verloren sie zwei Spieler durch Feldverweise. David Altschmied, Kapitän der TSG und im rechten Mittelfeld im Einsatz, blickt positiv nach vorn.

Erinnern Sie sich noch an den 31. Juli? 

David Altschmied: Ja. Aber nicht gern. Da haben wir uns in Hombressen dumm angestellt.

Welche Lehren haben sie daraus gezogen? 

Altschmied: Dass man nicht nur gut spielen, sondern schon mal die eine oder andere Torchance nutzen muss. Wir haben zwar im Training viel daran gearbeitet, doch lassen wir immer noch zu viele Möglichkeiten aus.

Welche Erwartungen knüpfen sie an die Partie am Sonntag? 

Altschmied: Ein Remis wäre uns definitiv zu wenig.

Auch auf Sie kommt am Sonntag viel Arbeit zu? 

Altschmied: Hombressen hat ein homogenes Team, ist läuferisch stark. Aufpassen müssen wir vor allem auf Torjäger Dominik Lohne.

Welche Perspektive sehen Sie für ihr Team? 

Altschmied: Nach den guten Platzierungen in den letzten Jahren sind wir in dieser Saison einfach mal dran, Erster oder Zweiter zu werden.

Zu den Personen

Hannes Peschutter, 27, spielt seit dieser Saison beim SV Kaufungen. Zuvor stand er beim OSC Vellmar im Tor. Der Lehramtsstudent ist in einer feste Beziehung.

David Altschmied, 27, bevor er 2010 zur TSG Sandershausen wechselte, spielte er für den Nachbarn TSV Heiligenrode. Altschmied arbeitet in Teilzeit bei VW und studiert Wirtschaftswissenschaften. Er ist in festen Händen.

Von Horst Schmidt

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