Kaufungen und Hombressen/Udenhausen spielen sogar um Aufstieg mit

Gruppenliga 2: Neulinge mischen die Liga auf

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Jung und dynamisch: Kaufungens Torjäger Tobias Boll (rechts, hier verfolgt vom Heiligenröder Manuel Schanz).

Kassel. Nach der ersten Hälfte der Saison in der Fußball-Gruppenliga 2 fällt vor allem eines auf: Alle Aufsteiger haben sich schnell in der neuen Klasse etabliert.

Wir werfen einen Blick auf diese Mannschaften.

SV KAUFUNGEN

Das ist die Situation: Nach der 0:4-Auftaktniederlage gegen den FSV Dörnberg hat sich die Mannschaft von Trainer Jörg Müller durch 15 Siege und zwei Remis auf Platz eins vorgearbeitet. Aufstieg ist offiziell kein Thema.

Das macht die Mannschaft so stark: Die Elf steht defensiv – dirigiert vom erfahrenen Torhüter Hannes Peschutter – ausgezeichnet. Spielt gutes Pressing. Schaltet schnell um. Im Ausnutzen der Torchancen eiskalt.

Das ist der Torjäger: Tobias Boll. Ist erst 19 Jahre alt. Schon 17 Treffer erzielt.

SG HOMBRESSEN/UDENHAUSEN

Das ist die Situation: Die Mannschaft von Trainer Tobias Krohne belegt nach zehn Siegen, vier Unentschieden und einer Niederlage Rang drei.

Das macht die Mannschaft so stark: Körperlich ist das Team in einer hervorragender Verfassung. Setzt die kämpferischen Fähigkeiten gut ein. Von zahlreichen Zuschauern angetrieben, ist das Team auf dem eigenen Platz eine Macht.

Das ist der Torjäger: Dominik Lohne. Liegt bei 15 Treffern. Hombressen hat insgesamt schon elf verschiedene Torschützen.

TSV HEILIGENRODE

Das ist die Situation: Die Niestetaler Mannschaft von Trainer Carsten Umbach belegt nach acht Siegen, einem Remis und sechs Niederlagen Rang sieben.

Das macht die Mannschaft so stark: Der TSV hat viele Routiniers im Kader. Ballbesitzfußball steht bei der Truppe im Vordergrund. Nach Balleroberung wird schnell umgeschaltet.

Das sind die Torjäger: Das starke Offensiv-Duo Christian Rümenap (zwölf Treffer) und Dennis Joedecke (neun Tore) schoss 21 der 29 Heiligenröder Treffer.

SV REICHENSACHSEN

Das ist die Situation: Nach sieben Siegen, zwei Unentschieden und sechs Niederlage sind die Schützlinge von Trainer Jens Herzog Achter. Vom Durchschnittsalter her ist kein Team älter: 31,6 Jahre.

Das macht die Mannschaft so stark: Vor allem zu Hause kommen die Wehretaler mit Vehemenz und lassen dem Gegner keinen Raum, selbst das Spiel zu entwickeln.

Das ist der Torjäger: Thilo Bick – mit zehn Toren erfolgreich.

SG HERLESHAUSEN/NESS./Ulfe.

Das ist die Situation: Schon seit einigen Jahren spielt das Team von SG-Trainer Werner Heidemüller zusammen. Aktuell sind die Herleshäuser Zwölfter: nach vier Siegen, einem Remis und zehn Niederlagen.

Das macht die Mannschaft so stark: Der kleine und unerfahrene Kader bietet dem Trainer nur wenige taktische Möglichkeiten, um das Spiel variabel zu gestalten. Deshalb kommt die Mannschaft hauptsächlich über den Kampf – das macht sie aber gut.

Das ist der Torjäger: Lukas Wetterau, siebenmal erfolgreich.

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