Hombressen/Udenhausen bleibt nach 4:0 gegen Heiligenrode auf dem zweiten Platz

Hielt die Null fest: Philip Nowigk, Torwart der SG Hombressen/Udenhausen war ein sicherer Rückhalt seiner SG. Er faustet den Ball weg, Steffen Lüdicke kann beruhigt zuschauen. Foto: Rieß

Krohne-Elf setzt Sturmlauf fort und zeigt starke erste Halbzeit

HOMBRESSEN. Hochverdient war der 4:0 (3:0)-Heimsieg der SG Hombressen/Udenhausen in der Fußball-Gruppenliga gegen den TSV Heiligenrode. So lautete das Fazit von Dirk Dippel, Torwarttrainer der Gäste, und Kollege von SG-Coach Tobias Krohne. Zu einer ähnlichen Einschätzung wie sein beruflicher Mitstreiter kam auch Krohne: „Wir haben eine richtig starke erste Halbzeit gespielt, auch in der Höhe verdient geführt, den Gegern weitesgehend beherrscht und kaum gefährliche Torchancen zugelassen“.

Den Torreigen eröffnete erneut Co-Trainer Dominik Lohne. Er schloss in der elften Minute einen Konter flach zum 1:0 ab. Nach einem Oberenzer-Zuspiel hätte Lohne volley erhöhen können, verzog aber knapp über das Tor. Kurz drauf bediente der Torjäger Julian Oberenzer auf rechts, dieser zog nach innen, tanzte zwei Gegenspieler aus und legte für Lucas Hecker auf, der zum 2:0 einschob (16.).

Zwischen den Treffern deute beim Gegner Christian Rümenap seine Gefährlichkeit an. Eine Einzelaktion von ihm klärte Lukas Rehbein zur Ecke (12.). Eine zu kurze Faustabwehr vom ansonsten sicheren Torhüter Philip Nowigk setzte er neben den Kasten (13.).

Die Vorentscheidung leitete Oliver Speer ein. Seinen langen Diagonalball legte Lohne auf Oberenzer ab, der den Ball überlegt zur 3:0-Führung ins lange Eck schob (28). Vor der Pause hatte Joedicke mit einem Schuss aus 22 Metern die Gelegenheit zum Anschluss, doch Nowigk parierte prächtig.

Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie aufgrund der hohen Temperaturen und des deutlichen Vorsprungs ein wenig. „Unsere Mannschaft war ein wenig lethargisch“, bestätigte SG-Coach Krohne, „doch nach dem 4:0 war der Deckel drauf“. Den letzten Treffer erzielte erneut Lohne (85.). Oliver Speer hatte durchgesteckt und Lohne schob den Ball am Gästekeeper Scheller vorbei.

Nach zehn Spielen zieht Tobias Krohne ein begeistertes Zwischenfazit. Vor dem gemeinsamen Erwerb des Sportabzeichens am Mittwoch und dem anstehenden Kirmeswochenende lobt der Trainer vor allem die Kameradschaft und mannschaftliche Geschlossenheit seines Teams. „Alle halten zusammen. Auch die Spieler, die weniger Einsatzzeit bekommen haben, ziehen mit und es ist Verlass auf sie, wenn sie dann gebraucht werden“.

Von Jens Bietendorf

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.