Fußball-Gruppenliga: Heiligenrode empfängt heute Vollmarshausen, Wattenbach morgen gegen Kaufungen

Interessante Derbys im Kasseler Osten

Gegen Vollmarshausen gefordert: Die Heiligenröder Darko Bonic (Mitte) und Timo Euler (rechts), hier im Duell mit dem Dörnberger Andreas Schulze. Foto:  Fischer/nh

Kassel. Zufall oder Absicht? Die Ansetzung zweier Wochentagsspiele in der Fußball-Gruppenliga (Gruppe 2) brachte interessante Paarungen hervor.

Denn es sind vier Mannschaften aus der unmittelbaren östlichen Kasseler Nachbarschaft, die um wichtige Punkte kämpfen. Am heutigen Mittwoch (19 Uhr, Karl-Marx-Straße) empfängt der TSV Heiligenrode die FSK Vollmarshausen, am Donnerstag ab 18.30 Uhr ist der TSG Wattenbach Gastgeber von Aufsteiger SV Kaufungen 07.

• TSV Heiligenrode - FSK Vollmarshausen: Gastgeber und Aufsteiger TSV Heiligenrode liegt absolut im Soll. Einem 3:1-Sieg in Rengershausen folgten zwei Niederlagen, 1:3 in Calden/Meimbressen und zuletzt 0:2 gegen Topfavorit Dörnberg. „Gegen Vollmarshausen müssen wir gerade zu Hause unsere Punkte für den Klassenerhalt einfahren“, sagt Heiligenrodes Trainer Carsten Umbach. Fehlen werden beim TSV die Angeschlagenen Timo Fischer, Marcel Lamsbach, Sebastian Röder und Daniel Eisenträger.

In Vollmarshausen spricht Trainer Bernd Sturm von einem Fehlstart und sagt deshalb: „Wir müssen unseren Blick nach vorn richten und so schnell wie möglich den Bock umstoßen.“ Teilweise fehlten bei der FSK bis zu acht Spieler, die entweder verletzungs- oder urlaubsbedingt nicht zur Verfügung standen. Sturm rechnet auch nicht damit, dass sich die Situation bis Mitte September entspannt.

• TSG Wattenbach - SV Kaufungen: Zu einem brisanten Nachbarschaftsduell kommt es in Wattenbach, wenn die heimische TSG auf den Nachbar und Neuling SV Kaufungen trifft. Brisant deshalb, weil im Team der Gastgeber nicht weniger als fünf ehemalige Kaufunger Jugendspieler kicken, der Trainer selbst war ebenfalls dort als U19 -Coach tätig.

Wattenbach ist mit einem Sieg in die Saison gestartet, musste dann aber zwei 0:2-Pleiten wegstecken, bevor das Team von Trainer Michael Pfannkuch am letzten Spieltag ein 1:0 in Wichmannshausen gelang. „Aufgrund der unterschiedlichen Zielsetzungen beider Vereine haben wir rein gar nichts zu verlieren“, sieht Pfannkuch keinen besonderen Druck. (wba/sdx)

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