„Keine Angst vor Rückstand“

Schwere Aufgabe: Tobias Gunkel (hier gegen Karim Kouay vom CSC 03), Dominik Zeiger und Tobias Wolf treffen mit dem FSV Dörnberg auf die zuletzt dreimal siegreiche Elf des OSC Vellmar II. Foto:  Hofmeister

Dörnberg. Nach dem 3:3 in Sandershausen, zugleich dem dritten Unentschieden in der Fußball-Gruppenliga Kassel 2, empfängt der FSV Dörnberg am Sonntag, 15 Uhr, den OSC Vellmar II. Der Gast ließ am vergangenen Wochenende mit einem 5:1 gegen Heiligenrode aufhorchen und verbuchte damit seinen dritten Sieg in Folge.

FSV-Pressesprecher Andreas Weinreich hat sich den kommenden Gegner in der Partie gegen Heiligenrode angeschaut und festgestellt: „Die OSC-Reserve hat sich nicht versteckt. Im Gegenteil. Sie hat den Aufsteiger über weite Strecken beherrscht.“ Die Mannschaft spiele ähnlich wie Sandershausen. „Vellmar hat den TSV früh gestört und somit unter Druck gesetzt.“

Aus einer sehr beherzt spielenden Elf seien der dreifache Torschütze Niclas Thöne und Simon Kauf besonders aufgefallen. „Beide haben viele Impulse gesetzt.“ Neben den beiden Spielern aus dem Hessenliga-Kader sei noch der erfahrene Alibrahim Semowski auf der Sechserposition in Erscheinung getreten. „Er zeigte eine solide Leistung“, berichtet Weinreich. „Uns steht eine schwere Aufgabe bevor. Das wird alles andere als ein Spaziergang werden“, ist er sich sicher.

Dreimal ein 3:3

„Für uns wird es zunächst darauf ankommen, nicht wieder ins Hintertreffen zu geraten“, betont Weinreich, wenngleich er anfügt: „Wir haben keine Angst vor einem Rückstand. Die Mannschaft gibt nie auf.“ Viermal in dieser Saison lagen die Dörnberger schon 0:2 zurück, gingen aber nie als Verlierer vom Platz. In Vollmarshausen siegte der Tabellenführer gar 4:2, bei Calden/Meimbressen gab es ein 3:3.

Das selbe Ergebnis auch im Heimspiel gegen Hombressen/Udenhausen und zuletzt in Sandershausen, wobei Dörnberg in einfacher und doppelter Überzahl nicht in der Lage war, den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen.

Der FSV vergab hochkarätige Einschussmöglichkeiten und verschenkte durch Gegentreffer in den Schlussminuten zwei Punkte. „Ich weiß nicht, was sich da in den Köpfen der Spieler abgespielt hat“, ist Weinreich ratlos. „Das kann wohl nur ein Psychologe beantworten.“

Weinreich hofft, das die Spieler daraus gelernt haben und sich vornehmen, ihre Fans nicht wieder auf die Folter zu spannen.

Fehlen werden Dennis Dauber und Jan Kleinschmidt. Beide sind noch immer verletzt.

Von Joachim Hofmeister

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