Kemper und Lohne vom OSC Vellmar: Das Duell der Top-Stürmer

Dörnberg. Wenn Dörnberg gegen Hombressen/Udenhausen spielt, trifft Pascal Kemper seinen Freund Dominik Lohne

Beide spielten zusammen beim Hessenligisten OSC Vellmar, beide sind als begnadete Torjäger bekannt, beide besitzen im Verein den Status von nahezu Unersetzlichen und ihr Weg verläuft derzeit optimal. Die Rede ist von Pascal Kemper und Dominik Lohne.

Mit neun Toren ist der Dörnberger Kemper auf Platz zwei der Torjägerliste. Sein Gegenüber von Hombressen/Udenhausen traf in sieben Spielen dreimal weniger. Hinter den beiden Figuren stecken unterschiedliche Typen. Am Mittwoch Abend sehen sich die beiden Top-Angreifer im Gipfeltreffen der Gruppenliga wieder. Anpfiff zwischen dem FSV und der SG ist um 20 Uhr.

Wer auf dem Kunstrasenplatz im Bergstadion die Nase vorn haben wird? Wir haben Pascal Kemper und Dominik Lohne befragt und Informationen eingeholt, was der eine vom anderen weiß:

Kemper: Dominik und ich sind befreundet. Wir stehen in regelmäßigem Kontakt.

Lohne: Fußball ist bei uns nur ein Thema.

Kemper:  Eigentlich ist Dominik ein ruhiger Geselle. Ich glaube nicht, dass Sie viel aus ihm herauskitzeln werden.

Lohne: Ich werde Pascal zur Udenhäuser Kirmes einladen. Egal, wie das Spiel ausgeht. Wir verstehen uns recht gut.

Kemper: Dominik ist ein Knipser. Er fackelt nicht lange. Hat er das runde Leder erstmal unter Kontrolle, wird es gefährlich.

Lohne: Der FSV-Kapitän ist ein athletischer Typ, immer auf Sendung, immer bereit alles zu geben. Er geht auch an die Schmerzgrenze. Pascal rackert mehr als ich.

Kemper: Wenn Dominik etwas mehr laufen würde, wäre er bestimmt eine noch größere Stütze. Ich will nicht sagen, das er lauffaul ist, sein Bewegungsradius aber ist doch sehr eingeschränkt. Vielleicht macht aber genau dieses Erscheinungsbild ihn so unberechenbar. Er ist gefürchtet.

Lohne: Pascal hat einen starken linken Fuß. Wir dürfen ihm keinen Freiraum geben und müssen ihn möglichst weit vom eigenen Strafraum fernhalten.

Kemper: Dominik bevorzugt den rechten Fuß und ist nur sehr schwer vom Ball zu trennen. Man kann ihn nie ganz ausschalten. Er steht 85 Minuten lang verloren auf dem Platz und macht dann doch noch eine Bude.

Lohne:  Ich schieße im Spitzenspiel ein Tor mehr als mein Freund.

Kemper: Wir gewinnen.

Lohne: Die Niederlage gegen Schlusslicht Vollmarshausen war zwar bitter, wirft uns aber nicht aus der Bahn. Im Gegenteil. Die Stimmung ist nach wie vor gut, schließlich haben wir mehr erreicht, als viele uns zum jetzigen Zeitpunkt zugetraut haben. Wir sind hochmotiviert und freuen uns auf das Spiel.

Kemper: Das 7:1 in Reichensachsen hat uns viel Selbstvertrauen gegeben.

Lohne: Kemper und der FSV Dörnberg sind momentan gut drauf und Kunstrasen ist für uns ungewohnt. Wir sind Außenseiter und wären daher mit einem Unentschieden schon zufrieden.

Kemper: Meine Mannschaft hat einen Lauf. Diesen wollen wir fortsetzen.

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