Wolfhagens Trainer Michael Briehl fordert im Derby gegen Grebenstein Teamgeist

„Müssen alle an einem Strang ziehen“

Fordert Teamgeist: Wolfhagens Trainer Michael Briehl. Rechts Kamil Turan, dessen Einsatz fraglich ist. Foto:  Michl

Wolfhagen. Duelle zweier Mannschaften aus einem Fußballkreis tragen immer das Prädikat Großkampftag. Unabhängig vom Tabellenbild, beinhalten solche Begegnungen auch immer eine große Portion Prestige. Das wird am Sonntag, 15 Uhr, nicht anders sein, wenn in der Fußball-Gruppenliga im Wolfhager Liemeckestadion der FSV Wolfhagen und TuSpo Grebenstein jeweils die drei zur Disposition stehenden Punkte für sich reklamieren wollen.

Grebensteins Ex-Trainer Driton Mazrekaj, der in den vergangenen zwei Wochen den auf einem Lehrgang weilenden Chefcoach Valentin Plavcic vertreten hat, dieser steht aber am Sonntag wieder an der Linie, bringt es kurz und knapp auf den Punkt: „Wir fahren mit Vorsicht zu den Rot-Weißen, denn Wolfhagen war in der Vergangenheit für uns schon immer ein heißes Pflaster.“ Noch allzu gut erinnert sich Mazrekaj an die letztjährige Saison, als Grebenstein als klarer Favorit auflief und dann an der Liemecke mit 0:3 unter die Räder kam.

Personell hat sich die TuSpo-Situation etwas aufgehellt. Zwar werden von der Stammformation Manuel Frey und Tobias Möller fehlen, doch dafür stehen Torwart Alexander Seeger, Henrik Rethemeier und Julian Paulus wieder im Kader.

Wolfhagens Trainer Michael Briehl sieht seine Mannschaft keineswegs in der Favoritenrolle, zumal auch ihn personelle Sorgen drücken. Michael Alheit und Marvin Seitz werden vermutlich bis zur Winterpause fehlen, hinter die Einsätze von Kamil Turan, Andrè Nordmeier und Timo Wiegand muss ein Fragezeichen gesetzt werden. Wiegand, der am vergangenen Wochenende schon nicht spielen sollte, kam trotzdem in Vellmar in der Schlussphase auf das Feld und rettete mit seinem 2:2-Ausgleichstreffer einen Zähler.

Der FSV-Coach, der den Sonntagsgegner gegen Calden/Meimbressen unter die Lupe nahm: „Grebenstein ist eine schwer einzuschätzende Mannschaft. Ein Sieg ist möglich, wenn wir als Team auftreten und jeder für jeden kämpft. Wir müssen alle an einem Strang ziehen.“ (zih)

Von Reinhard Michl

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