Gruppenliga: Sandershausen setzt sich bei Vellmars Reserve glücklich mit 2:1 durch

Orths Einstand geglückt

Tobias

Vellmar. Auf dem Kunstrasenplatz in Vellmar lief in der Partie der Fußball-Gruppenliga (Gruppe 2) zwischen der Hessenliga-Reserve des OSC und Titelaspirant TSG Sandershausen bereits die Nachspielzeit, als OSC-Mittelfeldspieler Alibrahim Semoski mit einem abgefälschten Freistoß an der Latte des Sandershäuser Tores scheiterte. Es war die letzte Aktion des Spiels, das der Favorit mit einer gehörigen Portion Glück in der Schlussphase mit 2:1 (1:1) für sich entschied.

Sandershausen legte gleich zu Beginn mächtig los und kam nach Vorarbeit von Felix Bredow durch Sebastian Ullrich zur ersten Möglichkeit (2.). Gastgeber Vellmar ging danach mit seiner ersten Möglichkeit in Führung: Oliver Scherers Schuss wurde abgewehrt, den zweiten Ball versenkte Marvin Steube an Torhüter Tobias Orth vorbei zur 1:0-Führung für den OSC (8.). Den verdienten Ausgleich zum 1:1 erzielte TSG-Abwehrspieler Louis Behler nach Flanke von Bredow (22.). Danach hielt der ehemalige Vellmarer und nun in Sandershausen zwischen den Pfosten stehende Torhüter Orth seine Mannschaft mit einer Glanztat gegen Steube im Spiel (25.).

Nach dem Seitenwechsel stieg das Niveau der ohnehin starken Gruppenliga-Partie nochmals an, weil beide Mannschaften auf die Entscheidung drängten. Nachdem Sandershausen durch Bredow (54.), Sascha Hebold (56.) und Ullrich (58.) beste Möglichkeiten liegen gelassen hatten, konnten die Niestetaler von Glück reden, als Jannik Kleinschmidt auf der anderen Seite die Flanke von Robin Wissemann mit dem falschen Fuß erwischte (63.).

„Wäre uns in dieser Phase ein Treffer gelungen, hätten wir als verdienter Sieger den Platz verlassen“, sagte OSC-Co-Trainer Alfred Igel. Die beste Chance für die Gastgeber sollte noch folgen. Wissemann stürmte allein auf Orths Tor zu, ließ sich allerdings so weit abdrängen, dass der Winkel für einen erfolgreichen Abschluss zu spitz wurde (82.).

Dann fiel die Entscheidung: Ein Schuss von Magnus Künkler wurde auf Ullrich abgefälscht. Der steht da, wo ein Stürmer stehen muss, und vollendet zur glücklichen 2:1-Führung für die Gäste (84.). Den knappen Vorsprung brachten diese mit Glück und Geschick über die Zeit. „Am Ende ist unser Sieg verdient, doch wir machen uns das Leben selbst schwer, weil wir zu viele Chancen vergeben“, sagte Gäste-Coach Friedhelm Janusch.

Von Horst Schmidt

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