Fußball-Gruppenliga: Elf von Trainer Förster gewinnt Duell gegen Baunatal II 3:1

Schauenburg auf Kurs

Der Schauenburger Nils Heinemann (rechts) setzt sich im Zweikampf gegen Baunatals Kapitän Yunus Emre Ulas durch und behauptet den Ball. Foto: Malmus

Baunatal. Dank eines verdienten 3:1 (3:1)-Erfolgs im Derby gegen die Hessenliga- Reserve des KSV Baunatal bleibt die SG Schauenburg weiterhin siegreich. Im Duell der beiden Verbandsliga-Absteiger verteidigte der Fußball-Gruppenligist den zweiten Tabellenplatz und sicherte sich den vierten Saisonsieg.

„An erster Stelle muss ich ein großes Kompliment an die Mannschaft aussprechen. Wir sind mit der richtigen Einstellung in das Spiel gegangen und haben uns für eine engagierte Leistung belohnt“, lobte Schauenburgs Trainer Jurek Förster den Auftritt seiner Mannschaft. Die Gäste begannen druckvoll, hatten zunächst aber Glück: Der sehr lauffreudige KSV-Flügelspieler Dennis Salioski setzte sich über die linke Seite energisch durch und legte quer auf Neuzugang Maximilian Werner. Zu verspielt vertändelte dieser aber den Ball. Danach waren die Schauenburger am Drücker. Nach einer Flanke von Kevin Klingmann köpfte der sträflich allein gelassene Stürmer Hendrik Bestmann zur Führung für die SG ein (24.). Fünf Minuten später klingelte es abermals im Baunataler Gehäuse.

Nach einem herausragenden Pass von Tim Lang tauchte Kapitän Dennis Riehm frei vor dem KSV-Tor auf und erhöhte humorlos auf 2:0. Die Platzherren wirkten geschockt von den Gegentoren und ließen den Schauenburgern nun zu viel Raum zum Kombinieren. Nur zwei Zeigerumdrehungen später und wieder nach einem Pass von Lang war es diesmal der eingewechselte Kevin Siebert, der TSV-Schlussmann Volkan Özen überwand (31.).

„Die richtige Einstellung hat heute einfach gefehlt“, meinte Baunatals Trainer Mikaeil Shikh Shihni, dessen Mannschaft kurz nach dem 0:3 der Anschlusstreffer gelang. Maximilian Werner nutzte einen Abwehrfehler der Schauenburger (32.).

Danach wechselte Shikh Shihni zwei Verteidiger aus. Aber nicht aus taktischen Gründen. Die Streithähne Leandro Spangenberg und Dandy Pombolo, die sich auf dem Feld offenbar beschimpften, mussten weichen.

„Diese zwei Spieler haben unser Spiel negativ beeinflusst“, äußerte sich der KSV-Coach. Nach der Halbzeitpause fehlte beiden Mannschaften die Spritzigkeit, was besonders den hohen Temperaturen geschuldet war. Die Gäste lauerten auf Konter, während der KSV versuchte, die SG-Abwehr zu knacken. Kurz vor Schluss hätte es durchaus noch einmal spannend werden können. In der 88. Minute scheiterte aber Dennis Salioski aus elf Metern an SG-Torwart Hischemöller.

Von Raphael Wieloch

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