Grebenstein will in Erfolgsspur zurück

TuSpo ist Gast beim Schlusslicht

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Schwache Offensive: Bislang erzielte der TuSpo erst 14 Tore. Zum Vergleich: Spitzenreiter Dörnberg bringt es auf 37. Hannes Drube und Robin Möller (auf dem Foto rechts) waren mit drei Treffern die eifrigsten Torschützen beim TuSpo.

Grebenstein. Zum Tabellenletzten der Fußball-Gruppenliga, FSK Vollmarshausen, reist der TuSpo Grebenstein am Sonntag (15 Uhr).

Es geht für die Grebensteiner darum, nach zwei Niederlagen in Folge, wieder in die die Erfolgsspur zurückzufinden. Das ist schon einmal gelungen, weiß TuSpo-Trainer Valentin Plavcic, denn auf die letzten beiden Niederlagen folgten drei Siege.

Das Schlusslicht der Liga scheint auch der richtige Gegner zu sein, um den Schalter umzulegen. Doch das ist nur auf den ersten Blick so. In der vergangenen Saison musste der TuSpo zwei knappe Niederlagen (1:2 und 0:1) gegen die Sturm-Elf hinnehmen. Außerdem konnte der FSK mit seinem bisher einzigen Erfolgserlebnis in Udenhausen schon einmal eine Mannschaft aus dem heimischen Fußballkreis überraschen.

Leichte Gegner gibt es für den neuen Trainer des Ex-Verbandsligisten sowieso nicht. „Jeder kann jeden schlagen“, meint Plavcic und warnt auch vor diesem Gegner, und denkt dabei an der letzte Spiel, als der TuSpo gegen Kaufungen verlor. Der Aufsteiger gefiel Plavcic. Doch beide Gegentore seien nach Standardsituationen gefallen, also auch in der Partie wäre mehr drin gewesen für seine Mannschaft. Die ließ allerdings die nötigen Offensivqualitäten vermissen, es kommt nicht von ungefähr dass die Elf aus dem Sauertal in den letzten beiden Partien kein Tor erzielte. „Vorne fehlt uns noch einiges“, räumt Plavcic auch ein.

Problem: Fehlende Spieler

Er will die Mannschaft weiterentwickeln und die jungen Spieler an das Gruppenliganiveau heranführen. Deswegen ist der Bosnier auch mit dem bisherigen siebten Platz und 15 Punkten aus neun Partien durchaus zufrieden. Nicht so gut gefällt Plavcic, dass ihm jede Woche und das oft aus privaten Gründen wie zum Beispiel Urlaub, Spieler fehlen. Fast jedes mal schicken die Grebensteiner eine andere Mannschaft auf den Platz.

Das wird auch in Vollmarshausen so sein. Dort müssen noch nicht die Alarmglocken schrillen, da sich in der Liga ab Platz zwölf ein Feld mit fünf Mannschaften gebildet hat, die um den Klassenerhalt kämpfen, doch daheim sollte nach einem Drittel der Saison endlich mal mindestens der erste Punktgewinn gelingen für die Elf des 64-jährigen Trainerroutiniers Bernd Sturm. (zyh)

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