TuSpo gewinnt Spiel der späten Tore

Grebenstein kommt nach 0:1-Rückstand bei Vellmar II noch zu einem verdienten 2:1-Sieg

Vellmar. Mit einem 2:1 (0:0)-Auswärtssieg kamen die Grebensteiner Gruppenliga-Spieler am Sonntag vom OSC Vellmar II zurück. Insgesamt war Grebensteins Trainer Valentin Plavicic zufrieden, wenngleich seine Elf nicht ganz das zeigte, was er erwartet hatte. „Wir haben unser Potenzial noch nicht ganz ausgeschöpft“, meinte er nach dem dritten Saisonsieg.

Er spielte damit auf die Tatsache an, dass der TuSpo in der ersten Halbzeit keine richtige Torchance herausspielte. Allerdings: Die Abwehr stand stabil, so dass auch die Vellmarer keine einzige nennenswerte Tormöglichkeit hatten.

Was dem Trainer besonders gefiel, war der Charakter der Mannschaft. Im Spiel der späten Tore steckte der TuSpo nach dem 0:1 durch Onur Alkin (81.) nicht auf.

Zuvor hätte eigentlich der TuSpo in Führung gehen müssen, doch Top-Chancen waren ungenutzt geblieben. Kurz nach dem Seitenwechsel war Adrian Schäfer aus fünf Metern Entfernung am Vellmarer Torwart gescheitert und auch der Schuss von Karim Belarbi verfehlte das Tor. Ein Pass zum besser platzierten Robin Möller hätte möglicherweise mehr Erfolgsaussicht gehabt. So mussten die Grebensteiner einem Rückstand hinterherlaufen, weil eben Alkin Abstimmungsprobleme im Grebensteins Mittelfeld und Abwehr genutzt hatte.

Doch der Grebensteiner Ansturm war von Erfolg gekrönt. In der 90. Minute klärte ein Vellmarer Abwehrspieler auf der Torlinie mit der Hand. Leon Ungewickel, der einst das Vellmarer Trikot trug, trat an und verwandelte den fälligen Handelfmeter zum Ausgleich. Doch damit nicht genug für den TuSpo. Wegen mehrere Trinkpausen gab es nicht nur die obligatorischen drei Minuten Nachspielzeit. Der TuSpo drückte und in der 97. Minute traf Jörn Metzner auf Flanke von Marvin Schmicdt zum Siegtreffer.

Tuspo: Seeger, Metzner, Rethemeier, Schäfer, (72. Hackert), Paulus - Kowalski, Drube - Neth, Bloch (46. Ungewickel), R. Möller (60. Schmidt) - Belarbi. (zmw)

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