FSV sichert sich gegen Reichensachsen in der Endphase den zweiten Saisonsieg

3:1 - Wolfhagen belohnt sich diesmal

Hoch das Bein: Der Wolfhager 1:0-Torschütze Timo Wiegand gewinnt den Zweikampf gegen den Reichensachsener Ladislav Kodad (Nr. 3). Am Ende behielte der FSV mit 3:1 die Nase vorne. Foto: Michl

Wolfhagen. Der FSV Rot-Weiß Wolfhagen konnte sich in der Fußball-Gruppenliga durch einen 3:1 (0:0)-Erfolg gegen Aufsteiger SV Reichensachsen etwas vom unteren Tabellenbereich absetzen.

Der FSV rackerte förmlich über die gesamten 90 Minuten in dieser nicht auf dem ganz hohen spielerischen Niveau stehenden Partie. Dass sich seine Spieler endlich mal wieder für diesen Einsatz mit drei Punkten belohnten freute nach der Partie den Wolfhager Trainer Michael Briehl. „Wir waren zwar bestimmt nicht zwei Tore besser als der Gegner. Aber mit dem Einsatzwillen meiner Akteure bin ich heute sehr zufrieden, wir hatten den größeren Siegeswillen“, war das Fazit von Briehl.

Eine Schlüsselszene war für den FSV-Coach direkt nach Wiederanpfiff, als Schlussmann Nils Zimmermann einen Schuss von Thilo Bick aus der Nahdistanz noch mit den Fingerkuppen an den Pfosten abwehrte. Bis dahin war die Partie ziemlich ausgeglichen und von vielen Zweikämpfen geprägt. Lediglich Ibrahim Chahrour (11.), Kamil Turan (15.) sowie für den SV Maximilian Mummert (19.) hatten nennenswerte Torchancen im ersten Durchgang.

In der 49.Minute durften die Rot/Weißen erstmals jubeln. Die Gäste verloren den Ball in der Vorwärtsbewegung, blitzschnell erfasste David Michaels die Situation, spielte steil auf die einzige nominelle Spitze, Timo Wiegand, der abgezockt zum 1:0 abzog. Kurz darauf noch ein Kopfball von Michels, der knapp drüber ging. Zu dem Zeitpunkt doch etwas überraschend der Ausgleich für den Neuling aus dem Werra/Meißner-Kreis. Rico Baumann, in der 67.Minute eingewechselt, verwandelte 60 Sekunden danach einen Freistoß direkt zum 1:1. Bei dem Aufsetzer sah Wolfhagens Torhüter Zimmermann nicht so gut aus. Vier Minuten später zischte der nächste Freistoß von Baumann flach unten am FSV-Gehäuse vorbei. Das war aber auch die letzte Torchance der Gäste, die sich darauf einstellten, einen Punkt mitzunehmen. Sieben Minuten vor dem Ende durchkreuzten die Briehl-Schützlinge diesen Plan. Erst blieb ein Schuss von Turan in der Gästeabwehr hängen, den Nachschuss von Jannick Schaake parierte der SV-Keeper und dann war wieder Kamil Turan zur Stelle um das umjubelte 2:1 zu erzielen. Klassisch ausgekontert wurde Reichensachsen beim 3:1 (90. + 1). Sie versuchten nochmal einen Angriff, den fing Andre Nordmeier ab, spielte auf die rechte Seite zu Timo Wiegand und dessen Diagonalpass verwertete der eingewechselte Kastriot Sogojeva zum Endstand - Der FSV hatte auch sein „Joker-Tor“.

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