Fußball-Gruppenliga: FSV Dörnberg zum Spitzenspiel beim SV Kaufungen

„Wollen unbedingt siegen“

Kampfgeist gefragt: Für Tobias Wolf, hier gegen den Vellmarer Jannik Kleinschmidt, gilt es im Spitzenspiel, sich voll ins Zeug zu legen, um rechtzeitig in die Zweikämpfe zu kommen. Foto:  Hofmeister

Dörnberg. Ein echter Kracher wartet auf Fußballfreunde am Sonntag um 15.15 Uhr in Oberkaufungen. Der FSV Dörnberg ist zu Gast beim starken Aufsteiger. Fällt im Schlager der Gruppenliga Kassel 2 zwischen dem Tabellenführer SV Kaufungen und dem Zweiten bereits eine kleine Vorentscheidung im Titelkampf? Oder geht nach dem Spitzenspiel der Aufstiegs-Krimi weiter? Spannung pur ist garantiert.

Die Ausgangslage könnte dramatischer fast nicht sein. Mit Kaufungen (38 Punkte, 53:9 Tore) und der Elf aus Habichtswald (36 Punkte, 48:18 Tore) treffen auch die beiden besten Offensivmannschaften der Liga aufeinander. Beide Teams haben zudem einen Top-Torjäger in ihren Reihen. Pascal Kemper sticht bei den Gästen mit 16 Treffern heraus, beim SV wusste Tobias Boll mit 17 Toren in 15 Spielen zu überzeugen.

Die Gastgeber sind nach einem schlechten Start und Rang 16 förmlich aufgeblüht. Zum Saisonauftakt kassierte der SV im Dörnberger Bergstadion mit dem 0:4 seine bisher einzige Niederlage. Lediglich fünf weitere Gegentore kamen in den restlichen Partien hinzu.

Danach ging es für den Neuling stetig bergauf. Bedingt durch den Spielausfall von Dörnberg in Grebenstein vor zwei Wochen kletterte die Müller-Elf gar auf Rang eins und hat aktuell zwei Zähler mehr auf dem Konto als der FSV. Der möchte allzu gern wieder die Spitze übernehmen. „Das ist definitiv ein besonderes Spiel, das wir unbedingt gewinnen wollen“, zeigt sich Dörnbergs Trainer Jörg Reith kämpferisch. Großen Kampfgeist verlangt er auch von seinen Spielern. „Wir müssen rechtzeitig in die Zweikämpfe kommen und die Räume eng machen. Nur dann haben wir eine Chance.“

Dass Kaufungen ganz oben steht, ist für Reith nicht überraschend. Was die Mannschaft so stark macht? „Der Gegner hat einen sehr ausgeglichenen Kader“, nennt Reith an erster Stelle. Die Abwehr verfüge über erfahrene Spieler, die Elf stehe hinten ausgezeichnet. Die Angreifer seien pfeilschnell und im Ausnutzen der Torchancen eiskalt. „Wir müssen also hellwach sein, aber trotzdem ich bin davon überzeugt, dass wir das Spiel gewinnen werden.“

Verzichten muss der FSV im Gipfeltreffen auf die verletzten Fabio Welker und Jan Kleinschmidt. Tom Biedebach hat die Grippe. Dennis Dauber ist wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Für den Offensivspieler komme laut Reith ein Einsatz aber noch nicht infrage. Thore Ressler klagt noch immer über Leistenprobleme, leicht angeschlagen ist Kapitän Kemper.

Von Joachim Hofmeister

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