Fußball-Gruppenliga: Die Dörnberger Dominik und Kevin Richter freuen sich auf Spiel gegen Wolfhagen

Zwillinge treffen auf Ex-Team

Hoffen auf einen Einsatz von Beginn an: Kevin und Dominik Richter spielen heute Abend im Bergstadion mit dem FSV Dörnberg gegen den FSV Wolfhagen. Foto:  Hofmeister

Dörnberg. Heute Abend gibt es in der Fußball-Gruppenliga Kassel 2 das Derby zwischen dem FSV Dörnberg und dem FSV Wolfhagen. Anpfiff ist um 19 Uhr.

Zwei, die die Gäste aus dem Eff-Eff kennen, sind die Zwillinge Dominik und Kevin Richter. Sie trugen in den vergangenen beiden Serien das Wolfhager Dress und wechselten in der Sommerpause wieder zurück ins Bergstadion. „Unsere Ex-Mannschaft ist nach einigen Abgängen etwas schwächer aufgestellt“, sagen die 22-Jährigen.

„Mit Torwart Maik de Coster und Dustin Taege hat Wolfhagen zwei Leistungsträger verloren.“ Sich selbst nennen sie nicht.

„Dominik und Kevin sind körperlich da, wo wir sie hinhaben wollten.“

Trainer Jörg Reith

Aber auch wenn die Briehl-Elf vier Spieler ziehen lassen musste und sich nicht wesentlich verstärkt habe, dürfe man den Gegner nicht unterschätze. „In dem Team steckt noch immer viel individuelles Potenzial, vor allem viel offensive Klasse“, warnt Kevin. Stürmer Timo Wiegand beispielsweise sei immer für ein Tor gut.

„Wenn wir in Rückstand geraten, wird es schwer einen Sieg einzufahren. Um zu gewinnen, müssen wir Wolfhagen früh unter Druck setzen, den FSV in Bedrängnis bringen und zu Ballverlusten zwingen“, glaubt der eine Minute früher geborene Dominik die richtige Marschroute zu wissen. Wichtig sei auch, dass Dörnberg richtig in die Zweikämpfe komme.

Ressler und Menkel fehlen

Ob die Spusis, wie beide von ihren Mitspielern genannt werden, heute Abend in der Startformation stehen?

Während Dominik mit den Schultern zuckt, ist sein Bruder zuversichtlich: „Ich habe zuletzt beim 5:0 im Kreispokal gegen Zierenberg und 3:3 in Calden gut gespielt“, präsentiert sich Kevin selbstbewusst. Jörg Reith macht den Zwillingen Hoffnungen auf einen Einsatz von Beginn an. „Die Chancen, dass beide in der Startelf stehen, sind relativ hoch“, sagt der FSV-Trainer mit Blick auf die angeschlagenen Fabrice Hansch und Dennis Dauber sowie die beruflich verhinderten Raphael Menkel und Thore Ressler. „Dominik und Kevin sind körperlich da, wo wir sie hinhaben wollten“, erklärt Reith.

Beide waren einige Zeit außer Gefecht. Kevin machte eine Fußverletzung aus der vergangenen Runde zu schaffen und hatte während der Vorbereitung mit muskulären Problemen zu kämpfen. Dominik zog sich zu Beginn der Vorbereitung einen Bänderriss im linken Fuß zu.

„Alles wieder okay“, sagen die Zwillinge, die sich auf das Nachbarschaftsduell freuen. „Das wird bestimmt ein richtig gutes Spiel.“

Von Joachim Hofmeister

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