Fußball-Gruppenliga

Im Verfolgerduell lockt der zweite Platz - Mengsberg mit mehr Druck als Wabern

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Treffen sich wieder: Wabern Florian Amert (l.) und Mengsbergs Dennis Dorfschäfer (Szene aus dem Hin spiel).

Mengsberg. Sechs Spieltage vor Saisonende hat das Verfolgerduell der Fußball-Gruppenliga zwischen dem TSV Mengsberg und dem TSV Wabern (heute, 17.30 Uhr) schon die Bedeutung eines Endspiels um den zweiten Rang. 

Der ist deshalb so begehrt, weil er zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Verbandsliga berechtigt.

Etwas mehr unter Zugzwang stehen die Kicker vom Engelhain, denn sie haben als Vierter mit 46 Punkten die ungünstigste Ausgangslage gegenüber der Konkurrenz aus Bad Wildungen (50) und Wabern (49). Somit zählt für die Elf von Mengsbergs Trainer Selzer diesmal nur ein Dreier. Der jedoch sein Team nicht unter Druck setzt und betont: „In Anbetracht der vielen Ausfälle aufgrund von Verletzungen können wir mit dem bislang Erzielten durchaus zufrieden sein“.

So fehlten beim 2:4 in Zimmersrode am letzten Spieltag die beiden Stammtorhüter Tobias Girschikofsky und Lars Berger. Auch Daniel Hainmüller, Julian Schaub, Florian Pauli, Andrzej Fydrych und Sebastian Losekam fallen weiter aus. Ungeachtet dessen werden die Engelhainer - wieder mit Lukas Berneburg, Doppeltorschütze im letzten Spiel - auch diesmal Gas geben, denn auf eigenem Platz sind sie eine Macht und bislang noch immer ungeschlagen.

Da ist es besonders reizvoll, dass die Gäste als zweitbestes Auswärtsteam der Gruppenliga anreisen. Und mit einem Spiel weniger als die Konkurrenz den zweiten Platz aus eigener Kraft erreichen können. Allerdings müssen die Reiherwälder auch noch gegen das Top-Team von Eintracht Baunatal ran. Die Folge: Mindestens ein Remis sollte es in Mengsberg schon sein, um die eigene Aufstiegschance zu wahren.

TSV mit Niklas Müller

„Wir haben einen breiten und ausgeglichenen Kader“, nennt Gäste-Trainer Christian Leck einen der Gründe für den insgesamt erfolgreichen Saisonverlauf. Der sich auch in drei Siegen und einem Unentschieden aus den letzten vier Spielen wiederspiegelt. Wieder mit Angreifer Niklas Müller im Aufgebot, wollen die Waberner diese Serie auf jeden Fall fortsetzen. Das würde mit dem zweiten Platz belohnt.

Von Bernd Knauff

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