Dominik Schneider schafft Sprung aus der Gruppenliga – Samstag gegen Hadamar

Der Aufsteiger beim FSC zu Gast

Schnell unterwegs: Der Lohfeldener Neuzugang Dominik Schneider, hier im Hessenpokalspiel gegen den Weidenhäuser Henrik Renke, ist derzeit der Spieler der Stunde beim FSC. Foto:  Siebert/nh

Läuft. Dieses eine Wort beschreibt vielleicht treffend die sportliche Situation von Dominik Schneider. Der 21-Jährige ist als Neuzugang einer von fünf Spielern bei Fußball-Hessenligist FSC Lohfelden, die bisher alle sechs Liga-Partien bestritten haben.

Zuletzt war er beim 1:0 beim Rot-Weiß Darmstadt als Torschütze der Matchwinner. Beim 6:0 im Pokal beim FC Bosporus gelang ihm ein Doppelpack. Am Samstag ab 14 Uhr empfängt der FSC nun den SV Rot-Weiss Hadamar im Nordhessenstadion.

„Ich bin positiv überrascht“, sagt Schneider. „Ich hatte nicht gedacht, dass ich jetzt bereits so viele Spielanteile haben würde.“ Aber nicht nur für den Neuzugang lief es zuletzt prima – auch für die gesamte Mannschaft der Lohfeldener (9./7:7/8): Im August blieben die Nordhessen in sieben Pflichtspielen (viermal Liga, dreimal Pokal) ungeschlagen und feierten fünf Siege. In der Hessenliga gewannen sie zweimal in Folge.

„Mussten uns erst finden“

„Wir hatten viele Neuzugänge. Wir mussten uns als Mannschaft erst einmal finden. Die Ergebnisse stimmen jetzt aber. Wir finden immer besser ins Spiel“, erklärt Schneider, der am liebsten auf der Acht oder der Zehn, also als zentraler offensiver Mittelfeldspieler, spielt. In der Hinrunde in Bad Wildungen agierte er noch als Innenverteidiger, kam am Ende aber trotzdem auf 13 Tore. „Mit den Siegen steigt auch das Selbstvertrauen. Und mit dem spielerisch starken Tolga Ulusoy ist auch unser Passspiel noch einmal stärker geworden.“

Davon profitiert auch der Neuzugang von Gruppenligist SG Bad Wildungen/Friedrichstein. Beim 6:0 bei Verbandsligist Bosporus gelang ihm nach Vorlagen von Serdar Bayrak und Lukas Iksal innerhalb von drei Minuten ein Doppelpack (70., 72.). Iksal war bei seinem Doppelpack sogar noch etwas schneller (89., 90.). „Wir wollen den Druck auf unsere Gegner ziemlich hoch halten“, erklärt Schneider, wie der FSC am liebsten agiert.

Das wird auch gegen Hadamar gefragt sein. Nachdem der Vorjahres-Elfte (7./12:9/9) zum Saisonstart viermal ungeschlagen geblieben war, wartet er aktuell zwar seit zwei Partien auf den dritten Dreier der Spielzeit. In der vergangenen Saison (1:2, 2:2) holte der FSC aber nur einen Punkt gegen die Rot-Weißen, landete aber sechs Plätze vor ihnen.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.