Hessenliga: Alle Treffer von Stürmer Dominik Schneider waren Lohfeldener Siegtore

Bescheidener Punktegarant

Dauerbrenner beim FSC Lohfelden: Dominik Schneider war bislang in allen Partien im Einsatz. Foto:  Hedler/nh

Lohfelden. Wenn man so will, hätte Fußball-Hessenligist FSC Lohfelden ohne Dominik Schneider wohl mindestens sechs Punkte weniger und stünde aktuell auf einem Abstiegsplatz. Dem 21-Jährigen gelangen nämlich schon drei Siegtore – zuletzt in der 90. Minute das 2:1 beim FC Ederbergland. Nun empfangen Schneider und sein FSC (12./17:22/16) im Rahmen des 15. Spieltags am Samstag ab 15.30 Uhr im Nordhessenstadion den Aufsteiger SV Steinbach (15./23:44/11).

Der Bad Wildunger ist einer von vier Spielern beim FSC, die in allen 13 Partien zum Einsatz kamen. Achtmal war er davon Ein- oder Auswechselspieler. „Dominik ist technisch sehr stark. Er hat eine sehr gute Ballbehandlung und bereits viele Spielabläufe im Kopf. Und er arbeitet auch sehr viel für die Defensive“, lobt Trainer Otmar Velte einen seiner Wunsch-Neuzugänge, den er als offensiven Mittelfeldspieler oder Stürmer sieht. Veltes einzige Kritik klingt gleichzeitig irgendwie auch wie ein Lob: „Dominik soll noch mehr auf seine eigenen Fähigkeiten vertrauen.“

In Sachen koordinativer Fähigkeiten und Spielintelligenz hat der 21-Jährige vielleicht auch von seiner zweiten sportlichen Leidenschaft profitiert: Schneider spielte wie seine Eltern und sein älterer Bruder Julian, mit dem er in Bad Wildungen zeitweise ein Innenverteidiger-Duo gab, bis zum Alter von 15 Jahren auch sehr erfolgreich Tennis. Fünfmal gewann er die Hessenmeisterschaft. Noch heute gibt der Lehramtsstudent bis zu dreimal in der Woche Tennisstunden in Bad Wildungen – Kindern, Jugendlichen und auch Kurgästen.

Überhaupt hat er wohl kein Fitnessproblem. Rechnet man Fußball-Einheiten und -spiele, Tennis-Stunden und Uni-Kurse zusammen, kommt man locker auf 15 Wochenstunden Sport. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich zum jetzigen Zeitpunkt schon so viele Einsatzzeiten in der Hessenliga bekomme“, zeigt sich der Fan des FC Bayern München zufrieden und bescheiden. „Dominik ist ein sehr angenehmer Mensch“, lobt Trainer Velte seinen Offensivspieler. „Teamfähig ohne Ende!“

Von Sebastian A. Reichert

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