Baunatals Antonio Bravo Sanchez tauscht sich oft mit dem Lehnerzer Coach Lohsse aus

Diesmal gibt es keine Tipps

Ein Herz für den KSV Baunatal: Mittelfeldstratege Antonio Bravo Sanchez trifft am Samstag auf einen alten Bekannten. Foto: Schachtschneider

Baunatal. Wenn Antonio Bravo Sanchez am Samstag (Anstoß: 14 Uhr) zum Warmmachen den Rasen im Parkstadion betritt, dann wird der Mittelfeldstratege des Fußball-Hessenligisten KSV Baunatal einen Verantwortlichen des TSV Lehnerz besonders herzlich begrüßen: Trainer Marco Lohsse.

Zwar ist der 27-jährige Bravo Sanchez zehn Jahre jünger als Lohsse, beide kennen sich aber bereits seit einigen Saisons. Aus der Zeit, als der Lehnerzer noch selbst für den TSV erfolgreich als Spieler unterwegs war. „Wir verstehen uns sehr, sehr gut“, sagt Lohsse. Regelmäßige Telefonate? Selbstverständlich. „Marco fragt mich schon mal nach Stärken und Schwächen von Mannschaften, gegen die wir zuvor gespielt haben“, erklärt der KSV-Akteur. Diesmal gibt es das nicht.

Durch den Austausch mit dem Coach des Kontrahenten weiß er natürlich auch, dass die personelle Lage bei den Osthessen seit Wochen äußerst schwierig. Im Parkstadion werden neben dem überragenden Antreiber Patrick Schaaf (Kreuzbandriss) verletzungsbedingt unter anderem auch Angreifer Jan-Niklas Jordan sowie Pierre Mistretta fehlen. Von einer B-Elf will Bravo Sanchez aber nichts wissen: „Lehnerz hat einen Kader mit 25 guten Leuten.“

In der Tabelle trennen die beiden Kontrahenten lediglich zwei Zähler. Der TSV liegt als Sechster knapp vor den Platzherren. Die Lehnerzer ließen in den vergangenen Wochen einige Punkte unnötigerweise liegen – sogar noch öfter als die Baunataler, die etwa mit der 1:2-Niederlage vor zwei Wochen beim Vorletzten Rot-Weiß Darmstadt den Sprung auf einen Rang im vorderen Tabellendrittel verpassten. Bei einem dreifachen Punktgewinn am Samstag würde der KSV, bei dem Ingmar Merle nach Grippe wieder zur Verfügung steht, den Gegner überflügeln. „Ein Sieg vor der Winterpause wäre gut für die Moral“, betont Bravo Sanchez. Und für den Linksfuß ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk: Er wurde am Montag 27 Jahre alt. Fotos: Malmus/Hahn

Von Björn Mahr

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