Lohfeldener Stürmer erzielt beim 3:1 gegen Steinbach zwei blitzsaubere Treffer

Bei Iksal passt diesmal alles

Sieggaranten: Die Lohfeldener Serdar Bayrak (links) und Lukas Iksal bejubeln eines ihrer Tore gegen Steinbach. Foto: Schachtschneider

Lohfelden. Freude und Genugtuung standen ihm ins Gesicht geschrieben. Verständlicherweise. „Als Stürmer wirst du eben an Toren gemessen. Und heute hat endlich mal alles gepasst“, erklärte Lukas Iksal von Fußball-Hessenligist FSC Lohfelden, nachdem er mit zwei sehenswerten Treffern und einer Torvorlage großen Anteil am 3:1 (0:0)-Heimsieg über den SV Steinbach hatte.

Noch im Abschlusstraining hatte der 22-Jährige dreimal in ähnlichen Situationen vergeben. Nun blieb er gelassen und nutzte seine Möglichkeiten mit Witz, technischer Finesse und Kaltschnäuzigkeit zum 2:0 (66.) und 3:1 (87.). „Der Schussstärkste bin ich ja nun nicht. Ich setze die Bälle lieber anders rein“, kommentierte er seinen ersten Hessenliga-Doppelpack. Der für den auf der Bank sitzenden Vyacheslav Petrukhin laut Iksal nicht überraschend kam: „Slava hatte geträumt, ich würde heute zwei Buden machen.“

In der zähen ersten Halbzeit tat sich der FSC schwer. Erst ab der 20. Minute tauchten die Lohfeldener hin und wieder aussichtsreich im Strafraum der Gäste auf. Zwar bemühten sie sich, den Ball laufen zu lassen, doch den meisten Versuchen auf dem schwer zu bespielenden Rasen des Nordhessenstadions fehlte die Präzision. Bei den einzigen klaren Gelegenheiten trafen Serdar Bayrak (21.) und Nasuf Zukorlic (37.) nur das Außennetz.

Kurz nach dem Wechsel fand FSC-Innenverteidiger Mentor Latifi bei einem wuchtigen Kopfball im glänzend reagierenden Gäste-Torhüter Marco Motzkus seinen Meister. Auch die Osthessen hätten in Führung gehen können, doch Julian Rohdes Distanzschuss prallte vom Innenpfosten ins Feld zurück.

Eine Stunde lang hatten die Gäste dem FSC kaum Räume gewährt. Als sie es dann doch taten, schlugen die Platzherren zu. Zunächst bediente Iksal Bayrak, und der erzielte das 1:0 (62.), dann ließ Iksal selbst das 2:0 folgen. Die spiel- und lauffreudigen Gäste gaben nicht auf und kamen durch einen Kopfball von Daniel Hanslik heran (77.), ehe wiederum Iksal mit dem 3:1 alle Zweifel am Lohfeldener Sieg beseitigte.

Otmar Velte zeigte sich nicht nur froh über die drei Punkte. „Es war längst nicht alles gut, aber wir sind auf dem richtigen Weg“, betonte der FSC-Trainer und klärte auf: „Nach unserem Tiefpunkt mit der ganz schlechten Leistung bei der Niederlage in Kelsterbach war es unheimlich schwer, umzuschalten. Das haben wir mit zwei Siegen seither gut hingekriegt.“

Und noch etwas hatte es Velte angetan: „Steinbach hat mutig nach vorn gespielt und und nicht wie ein möglicher Absteiger. Umso höher ist unser Sieg einzuschätzen.“

Von Wolfgang Bauscher

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