Hessenliga: KSV enttäuscht und verliert gegen Spitzenreiter Dreieich verdient 0:3

Leblose Baunataler gegen die SC Hessen Dreieich ohne Chancen

Purer Frust: Die Baunataler Patrick Krengel (links) und Daniel Borgardt müssen früh den Ball aus dem Tor holen. Foto:  Schachtschneider

Baunatal. Es bleibt dabei: Dem KSV Baunatal gelingt es in dieser Hessenliga-Saison einfach nicht, einem Sieg einen weiteren folgen zu lassen. Nach dem 5:1-Schützenfest gegen Darmstadt am Montag hat der KSV einen rabenschwarzen Samstag erwischt und sang- und klanglos 0:3 (0:2) gegen SC Hessen Dreieich verloren. Desolate Baunataler hatten gegen den Spitzenreiter nicht den Hauch einer Chance. „Das war ein lebloser Auftritt“, fasste KSV-Trainer Tobias Nebe die Leistung seiner Mannschaft zusammen.

Immerhin suchten seine Spieler nicht nach Ausreden. Mario Wolf fand deutliche Worte. Sie seien klar unterlegen gewesen, sagte Baunatals Kapitän: „Sie haben uns beherrscht. Wir haben gegen ein Spitzenteam verloren.“ Tatsächlich liefen die Gastgeber im Parkstadion nur hinterher.

Die Gäste hingegen um den ehemaligen Bundesliga-Profi Youssef Mokhtari ließen den Ball laufen und verschärften in den richtigen Momenten das Tempo. Die Baunataler kamen überhaupt nicht in die Zweikämpfe. Dreieichs Trainer Rudi Bommer war daher zufrieden. „Wir haben das Spiel kontrolliert. Und natürlich hat uns der Verlauf in die Karten gespielt.“

Was Bommer damit meinte: Dank freundlicher Schlafmützigkeit und Passivität der Gastgeber lagen die Südhessen bereits nach neun Minuten 2:0 in Führung. Zweimal durfte Tino Lagator fast unbedrängt den Ball über die Linie schieben (2., 9.). Damit waren sämtliche Vorhaben der Baunataler über den Haufen geworfen. „Wir hatten uns viel vorgenommen und wollten die Partie so lange wie möglich offen halten“, sagte ein enttäuschter Tobias Nebe.

Was den Trainer besonders wurmte, war die Erkenntnis, dass seine Mannschaft nach dem Rückschlag nicht nur spielerisch, sondern auch kämpferisch nichts mehr zuzulegen hatte. Der KSV fabrizierte Fehlpässe am Fließband, und hätten die Baunataler benotet werden müssen, wäre die Versetzung bei allen Spielern extrem gefährdet.

Zu allem Übel schaltete Dreieich im zweiten Durchgang einige Gänge zurück, sodass die 200 Zuschauer ein zerfahrenes Spiel vorgesetzt bekamen. Lediglich das 3:0 für die Gäste durch Alban Lekaj (79.) war ein Hingucker. Selten sorgte ein Schlusspfiff für so viel Erleichterung wie am Samstag in Baunatal.

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