Hessenliga: KSV Baunatal gewinnt in Hadamar 2:0 und klettert auf Platz sieben

Merle macht den Weg frei

Stark: Baunatals Ingmar Merle, hier gegen Felix Kalbfleisch (Darmstadt). Foto:  Schachtscneider/nh

Hadamar. Der KSV Baunatal klettert in der Tabelle der Fußball-Hessenliga auf Platz sieben. Die VW-Städter gewannen am Samstag mit 2:0 (1:0) bei RW Hadamar und belohnten sich für eine überzeugende Vorstellung mit drei Punkten. Defensive Stabilität, hohe Laufbereitschaft und viel Leidenschaft, dazu in der Drangphase der Gastgeber ein Quäntchen Glück – das war der Mix für den zweiten Auswärtssieg.

„Auf dem tiefen Platz war kein normales Fußballspiel möglich. Wir haben beeindruckend gekämpft und verdient gewonnen, auch wenn wir Mitte der zweiten Hälfte kurz um den Ausgleich gebettelt haben“, zeigte sich Baunatales Trainer Tobias Nebe zufrieden. Bis zu den drei hochkarätigen Chancen der Gastgeber, die die eingewechselten Jerome Zey (74.) und Baris Özdemir (75.) sowie Pascal Heene (79.) vergaben, hatten die Gäste stark im Kollektiv gearbeitet, zudem vielversprechende spielerische Ansätze gezeigt und außer einem Kracher von Lukas Haubrich (34.), nichts zugelassen.

Nachdem Manuel Pforr im letzten Moment von Robin Böcher vom Ball getrennt wurde (20.), und Patrick Krengel, der in Hasselbach seinen Meister fand (37.), die besten KSV-Chancen vergeben hatten, sorgte ein Freistoß von Ingmar Merle kurz vor der Pause für die Führung (44.).

„Momentan macht es einfach Spaß, wir haben keinen Druck und spielen befreit auf. Ich habe auch früher schon Tore erzielt, heute der Treffer war sicher einer der schöneren“, freute sich der 26-Jährige. Der gebürtige Ziegenhainer hatte kurz nach dem Wiederanpfiff die große Chance, die Führung auszubauen, setzte seinen Kopfball aber am langen Pfosten vorbei (49.). Da die Gastgeber sämtliche Tormöglichkeiten vergaben, führte einer der seltenen Gästekonter zur Entscheidung. Zwar parierte Hasselbach zunächst den Flatterball von Fatih Üstün (84.), die Gäste blieben jedoch im Ballbesitz, ehe der eingewechselte Nico Schrader den Ball zum 2:0-Endstand über die Linie stocherte (85.)

Von Frank Losert

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