KSV Baunatal gastiert bei Aufsteiger Steinbach

Nebe: Lektion hoffentlich gelernt

Den Gegner nicht zu leicht nehmen: Tobias Nebe.

Baunatal. Kreispokal-Aus bei Verbandsligist CSC 03 Kassel und die erste Heim-Niederlage gegen den bis dato noch sieglosen Vorletzten Ederbergland – für Fußball-Hessenligist KSV Baunatal steht am neunten Spieltag das nächste Duell mit einem vermeintlich schwächeren Team an. Es geht zu Aufsteiger SV Steinbach (Sonntag, 15.30 Uhr), und vor diesem Spiel appelliert Trainer Tobias Nebe an seine Mannschaft, den Gegner nicht zu unterschätzen.

Dreimal in Folge unterlag der SV Steinbach zuletzt. Am vergangenen Wochenende gab es ein 0:3 in Seligenstadt. Kein anderes Team kassierte bislang mehr Gegentreffer als die Burghauner (14./14:25/5). Gerade angesichts dieser Ausgangslage glaubt Nebe, dass seine Mannschaft viel aus dem Ederbergland-Spiel lernen kann.

„Jeder von uns wollte gewinnen, aber im Unterbewusstsein schleicht sich ein, dass es gegen den Vorletzten geht. Die daraus resultierenden paar Prozent weniger reichen aus, um in der Hessenliga Spiele zu verlieren.“

Auf Baunataler Seite werden in Steinbach neben Till Neumann (Gelb-Rot-Sperre) die verletzten Jonas Springer und Jonas Spengler weiter fehlen. Mario Wolf (Adduktorenverletzung) und Ingmar Merle (Knieprobleme) sind angeschlagen. Für die wieder ins Mannschaftstraining eingestiegenen Felix Schäfer und Justin Schumann kommt eine Kadernominierung wahrscheinlich noch zu früh.

Für die VW-Städter (8./14:10/11) ist angesichts von zwei Pflichtspiel-Niederlagen in Folge die Partie in Burghaun indes eine richtungsweisende. „In den kommenden Spielen werden die Weichen für den weiteren Verlauf der Saison gestellt“, sagt der KSV-Trainer. „Die Steinbacher laufen immer früh an und wollen die Gegner zu Fehlern zwingen. Da bekommen wir Räume hinter der Abwehr.“ (srx)

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