Lohfeldens Hessenliga-Fußballer spielen nach klarer Pausenansprache gegen Bayern Alzenau noch 1:1

Petrukhin-Tor rettet FSC Punkt

Gewühl im Strafraum: Im Vordergrund versucht Lohfeldens Torschütze Vyacheslav Petrukhin (links) sich gegen den späteren Rotsünder Marcel Wilke zu behaupten. Foto: Koch

Lohfelden. Mit einem blauen Auge kamen die Fußballer des FSC Lohfelden in der Partie der Hessenliga gegen den FC Bayern Alzenau davon. Denn beim 1:1 (0:1)-Unentschieden war bis zur Pause von den Gastgebern praktisch gar nichts zu sehen. Dann gab es für die FSC-Elf eine Kabinenpredigt – und das Team rettete noch einen Zähler.

Ein scharfer Eckstoß, ein Freistoß und ein verunglückter Kopfball von Lukas Iksal – viel mehr brachten die Platzherren im ersten Abschnitt nicht zustande. Vielmehr konnten sie froh sein, dass Torhüter Andre Schreiber nur einmal hinter sich greifen musste, als Kristian Bajic nach Doppelpass mit Torjäger Salvatore Bari die verdiente 1:0-Führung gelang (22.).

In der Halbzeit sollen in der Kabine der Lohfeldener deutliche Worte gefallen sein. „Das Gegentor hat uns total aus dem Konzept gebracht, wir wollten ohne Gegentreffer in die Pause kommen“, sagte FSC-Coach Otmar Velte später.

Sofort nach Wiederanpfiff ging die Heimmannschaft mit mehr Schwung an die Aufgabe heran. Nach Vorarbeit des eingewechselten, in der Woche krankheitsbedingt pausierenden Serdar Bayrak zielte Jannik Weingarten knapp übers Gästetor (47.). Der nächste Angriff brachte schon den Ausgleich: Abwehrspieler Vyacheslav Petrukhin nahm 25 Meter vor dem Gäste-Tor Maß und sein Schuss schlug unhaltbar für Torhüter Ricardo Döbert im Winkel (50.) ein – ein Treffer der Marke „Tor des Monats“.

Nur drei Minuten später war Abwehrspieler Roy Keßebohm auf dem besten Weg, die FSC-Führung zu erzielen, ehe ihn Abwehrspieler Marcel Wilke von den Beinen holte. Der Alzenauer sah die Rote Karte. Keßebohm schleppte sich noch fünf Minuten übers Feld, ehe er angeschlagen den Platz verlassen musste.

Blahout trifft Gebälk

Der Spielfluss bei den Gastgebern lahmte nun etwas. Dagegen kam von den dezimierten Gästen gar nichts mehr. In der 77. Minute hatten die FSC-Fans den Torschrei auf den Lippen, als zunächst Tolga Ulusoy mit einem Freistoß an Döbert scheiterte und dann Maximilian Blahout im Nachschuss nur das Torgebälk traf.

Eine Chance sollten auch die Gäste noch bekommen: Wiederum war es Bari, der mit einem Pass in die Schnittstelle der FSC-Abwehr Torschütze Bajic einsetzte. Dieser verzog allerdings knapp (82.). Die letzte Gelegenheit vergab Ulusoy auf Zuspiel von Bayrak – er fand im Gästetorhüter seinen Meister (90.+2). Wodurch es beim 1:1 blieb, mit dem Velte nach schwacher erster Hälfte gut leben konnte.

Von Horst Schmidt

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