Daniel Beyer hat's schon mal geschafft

Vor Pokal-Viertelfinale: Lohfeldener erinnert sich an Tor gegen Wehen

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So jubelte er im Mai 2007: Daniel Beyer (links) nimmt die Glückwünsche der Kasseler Kollegen (von links) Michael Kümmerle, Mario Klinger, Arne Schmidt, Denis Berger und Turgay Gölbasi entgegen.

Lohfelden. Ja, es gibt ihn. Es gibt den einen Spieler im Team des FSC Lohfelden, der in seiner Karriere schon ein Tor gegen die erste Mannschaft des SV Wehen-Wiesbaden erzielt hat.

Daniel Beyer war's - 2007, damals noch im Trikot des KSV Hessen Kassel.

Ob der 34-Jährige dieses Kunststück noch einmal fertigbringt? Am Samstag ab 14 Uhr besteht die Gelegenheit, wenn der FSC im Hessenpokal-Viertelfinale im heimischen Nordhessenstadion auf den südhessischen Drittligisten trifft. Beyer und der Blick auf eine besondere Partie.

Die Erinnerung 

Es war kurz vor Saisonende. Zweitletzter Spieltag in der Regionalliga Süd. Die Löwen spielten auswärts. Damals war der SV Wehen noch der SV Wehen. Heimspiele fanden im beschaulichen Taunussteiner Stadtteil auf dem Halberg aus. Erst ein paar Wochen später zog der Klub nach Wiesbaden um. Erst dann gab es den Namens-Zusatz. An jenem 26. Mai 2007 verlor der KSV zwar 1:2, Beyer schoss aber das zwischenzeitliche 1:1. Nach herrlicher Ballstafette über Julio Cesar, Jan Fießer und Thorsten Bauer bugsierte der linke Mittelfeldspieler das Leder über die Torlinie. „Ich musste nur noch einschieben“, erinnert sich Beyer.

Die Aussichten 

Theoretisch ist es möglich, dass sich diese Geschichte wiederholt und der 34-Jährige gegen die Wehener ein Tor markiert. Allerdings setzt der erfahrene Fußballer die Prioritäten anders. Er assistiert zunächst Coach Otmar Velte und sieht sich nicht als Anwärter auf einen Platz in der Startelf. „Ich lasse gern den Jungs den Vortritt, die bei uns regelmäßig ihren Job machen.“ Fünf Saisoneinsätze hat Beyer bislang vorzuweisen - einen Treffer bereitete er vor. Er taucht zwar in den Statistiken auch als Schütze eines Tores auf, „aber das wurde mir fälschlicherweise zugeschrieben“.

Die Erwartungen 

„Wir sind krasser Außenseiter, es ist ein Bonusspiel“, betont Beyer. Schon zwischen Wehen und dem KSV Hessen sei ein großer Unterschied. Die Löwen hatte der Hessenligist im Achtelfinale durch ein 2:1 rausgeworfen. „Das wird ein Highlight“, sagt der Routinier, „bei dem jeder dabei sein will.“ Und vielleicht sogar ein Tor schießen. Beyer weiß, wie’s geht.

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