Hessenliga: OSC-Torhüter freut sich auf Spiele in Steinbach und gegen Hadamar

Schlöffel hat wieder Spaß

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Neue Heimat Vellmar: Torhüter Tobias Schlöffel (rechts), hier mit seinen Mannschaftskameraden Enis Salkovic (links) und Oliver Scherer, fühlt sich beim OSC pudelwohl.

Vellmar. Zwei Spiele innerhalb von 47 Stunden – über Mangel an Beschäftigung müssen sich die Hessenliga-Fußballer des OSC Vellmar und ihr Torhüter Tobias Schlöffel nicht beklagen. Zunächst gastieren sie am Samstag (16 Uhr) beim SV Steinbach, ehe sie am Montag (15 Uhr) im Stadion am Schwimmbad den SV Hadamar empfangen.

Der Torhüter Schlöffel, der im Sommer vom KSV Baunatal zum OSC kam, empfindet den Doppelspieltag nicht als Belastung. „Im Gegenteil, ich freue mich immer auf die Einsätze. Das fängt schon montags an. Zwei davon so kurz hintereinander kommen mir gerade recht“, sagt der 23-Jährige. Zumal er in Vellmar den Spaß am Fußball wiederfand, nachdem sein Jahr beim KSV Baunatal wie auch das vorherige Engagement beim KSV Hessen nicht wie erhofft verlief und er den Platz im Kasten an Pascal Bielert verloren hatte.

„In den letzten Monaten in Baunatal ging es mir richtig schlecht. Ich wusste dann auch lange nicht, wie es weitergeht“, berichtet er. Dies änderte sich mit dem Anruf von OSC-Manager Thomas Kneuer. Ohne lange Überlegung nahm Schlöffel, der ein Studium bei der Polizei absolviert, das Angebot an.

„Nachwirkungen der Zeit in Baunatal habe ich nicht wieder gespürt und bin sofort gut klargekommen“, sagt er und erläutert: „Wir haben eine super homogene Truppe. Zudem gibt es keine Hektik, wenn wir mal verlieren oder es bei einem nicht so gut läuft.“ In allen neun Partien hütete der in Eschwege geborene und in Dörnberg aufgewachsene Schlöffel das Tor und entwickelte sich zum Rückhalt. Ob er trotzdem hofft, noch einmal höherklassiger zu spielen? „Was kommt, kommt. Aber momentan bin ich ganz froh damit, wie es, auch mit der Ausbildung, läuft.“

Die Ausgangslage

Obwohl die Vellmarer zuletzt gegen Ederbergland patzten, stehen sie als Elfter weiterhin vor den Abstiegsrängen. Kurioserweise werden diese allesamt von den fünf Aufsteigern belegt. Die Gegner

Dem SV Steinbach trauten viele mehr zu als Rang 16, den der Aufsteiger momentan belegt. Die Osthessen gewannen nur eine Partie. Ihre Stärken liegen in der Offensive. Sie kassierten mit 34 Gegentreffern die meisten der Liga.

Der SV Hadamar liegt auf Platz zehn. Nach gutem Start gewann die Elf von Trainer Florian Dempewolf-Reichling nur eine der letzten sechs Partien, und zwar beim FSC Lohfelden. In der Fremde sind die Rot-Weißen ungeschlagen.

Das Personal

Oliver Scherer hat seine Sperre abgesessen, dafür muss Sebastian Wagener nach der Gelb-Roten Karte gegen Ederbergland aussetzen.

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