Lohfelden nach Pokaltriumph beim Schlusslicht

FSC vor Spagat in Urberach

Wieder einsatzbereit: Lukas Iksal. Archivfoto: Schachtschneider

Lohfelden. Vor drei Tagen noch Außenseiter, nun klarer Favorit – einfach wird das Umschalten sicher nicht.

Nachdem sich der FSC Lohfelden im Achtelfinale des Fußball-Hessenpokals beim 2:1-Sieg über den Nachbarn KSV Hessen von seiner besten Seite gezeigt hat, muss die Mannschaft von Trainer Otmar Velte in der Hessenliga beim scheinbar chancenlosen Schlusslicht Viktoria Urberach bestehen (Samstag, 15 Uhr). 

Die Südhessen holten als Aufsteiger in acht Partien nur einen Punkt. Und brachten den sogar Ball erst ein einziges Mal im gegnerischen Kasten unter. Trotz der miserablen Ausbeute der Viktoria mag Velte sie nicht daran messen. „In vielen Spielen hat Urberach lange standgehalten, in Fulda zum Beispiel erst in der 90. Minute verloren. Sie verteidigt gut, kommt über den Kampf und ist mit Kontern gefährlich“, schätzt der Trainer den Gegner stärker ein als es dessen Tabellenplatz vermuten ließe.

Vorausschauend wies Velte seine Elf bereits vor zwei Wochen auf die Bedeutung und den heiklen Charakter genau dieser Partie hin. „Ich hatte erwartet, dass wir von den Spielen gegen Lehnerz und den KSV eines gewinnen und es für Urberach entscheidend sein wird, die Einstellung daraus mitzunehmen und nicht den Erfolg“, sagt der Trainer.

Velte selbst widmete sich nach dem Pokaltriumph ganz der kommenden Aufgabe. „Ich weiß, dass die Mannschaft noch darüber nachdenkt, was sie geleistet hat. Ich habe gestern nicht ein einziges Mal daran gedacht, sondern nur an Urberach“, betont Velte.

Der im Pokalspiel früh mit einer Verletzung ausgeschiedene Lukas Iksal wird dann wieder dabei sein. Er kam mit einer Prellung davon. Verzichten muss der FSC auf Demetrio D’Agostino und Jaroslaw Matys. (wba)

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