Hessenligist gewinnt in Seligenstadt

Tore-Spektakel: 4:3 für Lohfelden

Schütze des 1:0: Lohfeldens Roy Keßebohm. Foto: Fischer/nh

Seligenstadt. Otmar Velte, Trainer beim Fußball-Hessenligisten FSC Lohfelden, schüttelte nach dem 4:3 (4:3)-Sieg seines FSC bei den SF Seligenstadt immer wieder den Kopf. „Das ist für die, die draußen stehen, tödlich“, sagte er mit Blick auf die erste Hälfte, die mit sieben Toren, darunter drei Foulelfmetern, zumindest für den neutralen Betrachter höchsten Unterhaltungswert hatte.

Nicht aber für den Trainer an der Außenlinie. „Wir führen dreimal, bekommen zweimal den Ausgleich, dann den Anschlusstreffer. Es ist sehr schwer gegen eine Mannschaft, die zwei derart starke Stürmer hat, da steht man ständig unter Druck“, sagte Velte über die Seligenstädter Torjäger Raoul Dalmeida und Carlos McCrary. „Nach der Pause haben wir das besser gemacht, gut verteidigt und verdient gewonnen.“

Die Partie war noch keine zwei Minuten alt, da hatte Roy Keßebohm die Gäste schon 1:0 in Führung gebracht. Doch die Freude währte nur fünf Minuten, nach einem Foul von Moritz Meuser an McCrary entschied Schiedsrichter Maunel Steigerwald zum ersten Mal auf Strafstoß – Dalmeida verwandelte sicher zum 1:1. Beide Mannschaften spielten weiter munter nach vorn. Nach 25 Minuten schlug der FSC zum zweiten Mal zu: Pass Mentor Latifi, Flanke Keßebohm – Serdar Bayrak verwertete die Hereingabe zum 2:1. Dieses Mal hielt die Führung immerhin elf Minuten. Dann hinderte die FSC-Abwehr McCrary nicht am Flanken, Tobias Leis wuchtete den Ball aus sieben Metern in die Maschen – 2:2. Drei Minuten später ging Lohfelden das dritte Mal in Führung. Nach Foul an Bayrak nutzte Demetrio D’Agostino den zweiten Strafstoß in dieser Partie. Und Lohfelden legte nach: 4:2 durch Bayrak (42.). Mit dem dritten Strafstoß der Begegnung brachte erneut Dalmeida die Hausherren noch vor der Pause auf 3:4 heran (45.).

Nach dem Wechsel stand die Lohfeldener Abwehr sicherer. Auf der anderen Seiten hatte der FSC noch ein, zwei gute Kontergelegenheiten. Die beiden eingewechselten Jaroslaw Matys und Nasuf Zukorlic hatten die Entscheidung auf dem Fuß, doch nach Pass von Matys schoss Zukorlic am langen Pfosten vorbei (89.).

Von Patrick Leonhardt

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.