Hessenliga: OSC Vellmar empfängt Aufsteiger Urberach

Weiter arg geschwächt

Fraglich: Ob Christian Brinkmann (links), hier gegen Hadamars Steffen Moritz, dem OSC zur Verfügung steht ist ungewiss. Archivfoto: Malmus

Seit dem ersten Spieltag wartet Fußball-Hessenligist OSC Vellmar auf den zweiten Saisonsieg. Im Heimspiel am Samstag gegen Urberach um 15 Uhr, bietet sich nun eine gute Möglichkeit für das Team von Trainer Mario Deppe, den nächsten Dreier einzufahren.

Die Südhessen stehen auf dem vorletzten Tabellenplatz und haben noch keinen Sieg vorzuweisen. Mit nur einem geschossenen Tor und lediglich einem Punkt auf dem Konto scheinen die Gäste eine machbare Aufgabe für Vellmar zu sein. Doch Vorsicht: Bei einem Auswärtssieg würden die Urberacher punktemäßig gleichziehen mit dem OSC, der ebenfalls schwach in die Saison startete. Nach dem Auftaktsieg im Derby gegen Lohfelden setzte es drei Liganiederlagen und ein Remis – erneut gegen Lohfelden.

Vellmars Trainer Mario Deppe will von einer machbaren Aufgabe nichts hören. „Nach so einem schlechtem Saisonstart und unseren massiven Personalproblemen muss ich zunächst dafür sorgen, elf fitte Spieler zusammenzukriegen“, lenkt der Trainer das Augenmerk auf die Vellmarer Verletztenmisere. Neben Kapitän Christian Wollenhaupt, der mit einem schweren Armbruch Monate ausfallen wird, fehlen Simon Kauf, Niclas Thöne (beruflich verhindert) und Marc Bautista Angel, der noch ein Spiel rotgesperrt ist.

„Mit acht bis neun Spielern ist im Training auch nicht viel anzufangen. Wir müssen dafür sorgen, dass die, die jetzt fit sind, fit bleiben“, sagt der OSC-Trainer. Hinter den Einsätzen von Rene Huneck, Enis Salkovic und Christian Brinkmann stehen noch Fragezeichen. Alle drei laborieren an muskulären Problemen. „Wir müssen jetzt von Spiel zu Spiel schauen. Gegen Urberach muss ein Sieg her, um nicht den Anschluss an das Mittelfeld zu verlieren“, kündigt Deppe die Marschroute an. Trotz der angespannten Personalsituation schließt Deppe weitere Transfers aus. „Unsere Planungen sind wie üblich bereits seit Längerem abgeschlossen“, sagt Deppe.

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